ARBÖ: EU bestätigt Schädlichkeit von Biokraftstoffen

E10-Einführung zur Schonung des Klimas ist unglaubwürdig

Wien (OTS) - Wie die APA in einer gestrigen Aussendung berichtet, hat eine Studie der EU-Kommission bestätigt, dass Biokraftstoffe das Klima mehr belasten, als herkömmliche Treibstoffe - wie Diesel und Benzin, so der ARBÖ. "Wir fordern daher Umweltminister Berlakovich auf, endlich Farbe zu bekennen und E10 eine klare Absage zu erteilen", so ARBÖ Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz. "Denn unter dem Deckmantel 'Umweltschutz' den Agrosprit E10 einzuführen ist aufgrund dieser Studie absolut unglaubwürdig. Auch eine weitere Mehrbelastung durch E10 werden Autofahrerinnen und Autofahrer hierzulande nicht verstehen."

Im Zuge des Sparpaketes wurde die Einführung von E10 im Oktober 2012 zwar mit keinem Wort erwähnt, dennoch fordert der ARBÖ klare Worte. "Der ARBÖ geht davon aus, dass die Einführung der Benzinsorte E10 im kommenden Oktober endgültig vom Tisch ist, die eine erhebliche Mehrbelastung mit sich gebracht hätte", so Ninz. Insgesamt 15.000 Menschen haben mit Namen und Adresse bei einer Protestunterschriftenaktion des ARBÖ gegen die Einführung von E10 unterschrieben. Die Tatsache, dass E10 nicht nur von der Bevölkerung, sondern von einer Vielzahl von Experten abgelehnt wird darf nicht einfach ignoriert werden.

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