FPÖ-Jannach: BIO hat mit Kraftstoff wenig zu tun!

Wien (OTS) - Eine interne Studie der EU-Kommission über Bio-Treibstoffe gelangte kürzlich an die Öffentlichkeit, und bestätigt die Skepsis des FPÖ-Agrarsprechers NAbg. Harald Jannach gegenüber der geplanten Einführung von "Ethanol 10". Demnach belasteten diese sogenannten Biokraftstoffe, wie Raps, Palmöl und Soja unser Klima weit stärker, als herkömmliche aus Erdöl gewonnene Kraftstoffe.

Weiters beleuchtet die Studie die indirekten und negativen Folgen der Biokraftstoffherstellung, wenn dafür Regenwald gerodet oder Feuchtgebiete für die Biokraftstoffproduktion genutzt werden. "Obwohl noch keine eindeutige wissenschaftliche Klärung über Biokraftstoffe und deren Nachhaltigkeit vorliegt, ignoriert Landwirtschaftsminister Berlakovich die bereits erwiesenen Nachteile und hält an seinem Vorhaben fest, den Biokraftstoffes "E 10" per 01.10.2012 in Österreich einzuführen", so Jannach.

"Laut der Anfragebeantwortung des Ministers (9953 AB zu 10164/J) hat Biotreibstoff einen geringeren Heizwert und führt somit zu erhöhtem Kraftstoffbedarf und natürlich zu erhöhten Kosten!", betont Jannach und schildert weiter: "Da sehr viele Fahrzeuge nicht E10-tauglich sind, ist die Einführung einer zusätzlichen "Schutzsorte" geplant, was wiederum zu erneuten Kosten führt. Biotreibstoff stellt außerdem eine Konkurrenz zur Lebensmittel- und Tierfutterproduktion dar, und wird in weiterer Folge eine Verteuerung der Lebensmittel erwirken!"

Jannach kritisiert massiv die unüberlegte Vorgehensweise im Landwirtschaftsministerium und fordert die genaue Aufklärung, in wieweit Biotreibstoff die Umwelt und die Brieftasche der Autofahrer letztendlich und tatsächlich belasten.

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