AUF-AFH: Sparpaket?!

Soziale (Nicht)Kompetenz von Neugebauer lässt Soldaten des ÖBH in der eisigen Kälte einfach links liegen

Wien (OTS) - "Das Konsolidierungspaket wird geschnürt - und der oberste Beamten-Gewerkschafter befindet sich im Schiurlaub", zeigt sich Vzlt Manfred Reindl, stellvertretender Bundesobmann der AUF-AFH, verärgert.

"Neugebauer sind die Uniformierten beim ÖBH völlig egal. Er hat anscheinend nicht einmal das Konsolidierungspaket gelesen", meint Reindl weiter. "In der ORF-Sendung ZiB am Freitag verkündete der oberste Gewerkschafter, dass er laufende Lohnkürzungen abwenden habe können und er voll hinter diesem Sparpaket stehe. Bei mehr als 3,5 Millionen unselbstständigen Arbeitnehmern müssen jedoch 15.000 uniformierte Bedienstete des ÖBH noch in diesem Jahr mit echten Lohnkürzungen rechnen."

"Bei einer Einsparung von 16 Millionen Euro im Jahr", so Reindl, "trifft dies jeden Uniformierten mit mehr als 1.000,- Euro brutto im Jahr. Diese Maßnahmen sind unverhältnismäßig ungerecht. Es kann nicht sein, dass ein kleiner Personenkreis nicht nur auf die Lohnerhöhung im Jahr 2013 verzichten muss, sondern bereits im laufenden Jahr Gehaltskürzungen hinnehmen muss."

"Die 41-Stundenwoche wurde eingeführt, um die Rekruten länger in der Ausbildung zu halten. Durch die Kürzung des Grundwehrdienstes auf sechs Monate, die ständigen Kürzungen der Mehrdienstleistung und jetzt noch die Streichung der 41-Stundenwoche, wird das Bundesheer und die Wehrpflicht direkt in die Arme von Darabos' Ideen gespielt, die Wehrpflicht abzuschaffen und ein Berufsheer zu etablieren. Durch die Zustimmung der ÖVP zu diesem Konsolidierungspaket", so Reindl weiter, "orte ich die Zustimmung der ÖVP zum Ende der Wehrpflicht!"

"Jeder Soldat, der jetzt noch bei der GÖD bleibt, beziehungsweise weiterhin Mitgliedsbeiträge bezahlt und dann auch noch glaubt, dass ihm die Personalvertreter der FSG oder FCG helfen wollen und werden, ist selber schuld. Solange es keine Massenaustritte gibt, wird dieser Dinosaurier Neugebauer uns verraten und verkaufen! Er als Pensionist, Nationalratsabgeordneter, 2. Nationalratspräsident, Vorsitzender der GÖD und Obmann(Präsident) der BVA hat nichts mehr zu befürchten oder zu verlieren, ist mehrfacher Verdiener - ihn trifft dieses Sparpaket nicht, nein Ihr sponsert ihn noch mit Euren Beiträgen! Tretet aus dieser Gewerkschaft aus, sie macht nichts für Euch!", so Reindl abschließend.

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Manfred REINDL
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