WGKK: Psychotherapeuten verunsichern Patienten

Vorwürfe des Bundesverbands für Psychotherapie völlig haltlos

Wien (OTS) - Mit einer Reihe von sachlich falschen Darstellungen verunsichert der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) in seiner heutigen Aussendung abermals Patientinnen und Patienten. Aktuell stehen freie Therapieplätze bei mehreren Vertragsanbietern zur Verfügung - allein der Verein für ambulante Psychotherapie verfügt über rund 46.000 Therapieeinheiten für 2012, stellt die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) fest. Von einer dramatischen Unterversorgung kann also keine Rede sein.

Ebenso haltlos ist der Vorwurf, wonach die WGKK ihrer Aufsichtspflicht gegenüber der Wiener Gesellschaft für psychotherapeutische Versorgung (WGPV) nicht nachgekommen sei.

Richtig ist, dass die WGKK gesetzlich gar nicht befugt ist, als Aufsichtsbehörde für ihre Vertragspartner zu fungieren. Mit der WGPV besteht seit 2001 ein Vertrag, um den Versicherten den Zugang zu kostenloser Psychotherapie zu ermöglichen. Die WGKK honoriert die erbrachten Leistungen im vereinbarten Umfang wie bei allen anderen Vertragspartnern auch. Da es wie berichtet in den vergangenen Jahren zu einer Überschreitung des Stundenkontingents gekommen ist, muss dieser Rucksack im heurigen Jahr abgebaut werden. Dies geschieht auf Initiative der WGKK, die damit ihrer Sorgfaltspflicht als Vertragsparntnerin der WGPV und als Verwalterin von Beitragsmitteln nachkommt.

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