"Alles Fasching" in der Klagenfurter Politik

Unternehmer sind entsetzt über die dilettantische Arbeitsweise der regierenden Entscheidungsträger.

Klagenfurt (OTS) - Der Fasching hat nun endgültig das Klagenfurter Rathaus erreicht. Nicht genug damit, dass die chaotischen Zustände rund um die Bauprojekte Eishalle, Stadion, Hallenbad und GDK kein Ende finden. Oder illegale Personalbesetzungen wie beim Stadtmarketing an der Tagesordnung stehen oder das Budget nach wie vor ein Fass ohne Boden ist. Nein, jetzt haben sich die verantwortlichen Parteien FPK und SPÖ offenbar nicht mehr lieb. "Die Klagenfurter Unternehmerschaft kann ja die Vorwürfe an die Adresse des Bürgermeisters verstehen, dass er entscheidungsschwach und offenbar nicht in der Lage ist eine Landeshauptstadt zu führen. Nicht nachzuvollziehen ist aber, warum so lange zugewartet und unsere wunderschöne Stadt sich selbst überlassen wurde", kritisiert Wirtschaftskammer-Bezirksobmann Max Habenicht.

"Die Unternehmer stellen durch ihre kommunalen Abgaben eine bedeutende wirtschaftliche Einnahmequelle der Stadt dar. Dennoch wird durch das Herumgezanke von Bürgermeister Scheider und Vizebürgermeisterin Mathiaschitz nur eines klar - es geht ihnen beiden nur um ihre persönliche Befindlichkeiten und nicht um das Wohl der Stadt", so der Unternehmervertreter.

Die harte und häufige Kritik aus der Unternehmerschaft betreffe beide Politiker gleichermaßen. Beide seien offenbar nicht in der Lage, die gesellschaftliche Bedeutung der Unternehmerschaft zu erkennen. Ständig würden Maßnahmen getroffen, die die Erwerbstätigkeit der Selbstständigen behindern. "Ich fordere an dieser Stelle den Bürgermeister auf, sich endlich seiner Führungsverantwortung zu stellen und weniger Zeit am Tennisplatz zu verbringen. Die Aufgabe der Politiker ist es, für das Wohle ihrer Bürger zu sorgen und Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine positive Entwicklung der Wirtschaft begünstigen. Sind sie dazu nicht willens oder in der Lage, verdienen sie es nicht, dafür aus öffentlichen Mitteln bezahlt zu werden. Denn als Leistung kann man das bisher Produzierte kaum bezeichnen", so Habenicht abschließend.

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