Insgesamt 1,543 Millionen sahen ORF-Sondersendungen zum Sparpaket

Wien (OTS) - Aus Anlass der Bekanntgabe der inhaltlichen Details
des Sparpakets änderte ORF 2 gestern (10. Februar 2012) sein Programm. Die sonderprogrammierte Live-Fläche von 18.30 Uhr bis 22.40 Uhr erreichte Millionen Österreicherinnen und Österreicher, die sich im ORF-TV über Inhalt und Auswirkung des Sparpakets informierten:
Insgesamt sahen 1,543 Millionen die ORF-2-Sondersendungen (zumindest eine Minute durchgängig gesehen), das entspricht 22 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung. Das gesamte News-Angebot von ORF eins und ORF 2, das gestern in den jeweiligen Sendungsausgaben u.a. über das Topthema berichtete, nutzten insgesamt 2,779 Millionen zumindest kurz (weitester Seherkreis).

Für ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz "stellt das hohe Publikumsinteresse an der ORF-Berichterstattung über die Auswirkungen des Sparpakets klar unter Beweis, wie sehr Qualität und Aktualität unserer Informationssendungen von den Österreicherinnen und Österreichern geschätzt werden. Es ist dies ein deutlicher Ausdruck des Vertrauens unseres Publikums in die ORF-Information in TV, Radio und Online."

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Die ORF-Journalisten haben gestern erneut eindrucksvoll bewiesen, dass sie im Dienst des Publikums für ebendieses die beste Information bieten: alle Fakten, Hintergründe, Meinungen und Interviews, sowie die Auswirkungen der Einsparungen auf jeden Einzelnen. In so kurzer Zeit nach der Bekanntgabe der Sparvorhaben eine mehrstündige, topbesetzte Livestrecke auf die Beine zu stellen, ist jener journalistische Höchststandard, den das Publikum von uns zu Recht erwartet."

Die Sendungen im Einzelnen

Die Übertragung der Pressekonferenz von Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger, die ORF 2 im Rahmen einer "ZIB Spezial" zeigte, verfolgten bis zu 696.000 Zuseherinnen und Zuseher. Im Schnitt sahen 601.000 (35 Prozent Marktanteil) die Bekanntgabe der Details live in ORF 2. Die "Zeit im Bild" (19.30 Uhr, ORF 2) stand ebenfalls ganz im Zeichen des innenpolitischen Themas Nummer eins, brachte Detailinfos sowie erste Reaktionen und Analysen. Bis zu 1.171.000 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Sendung, die eine durchschnittliche Quote von 1.121.000 verzeichnete (49 Prozent Marktanteil).

Das große erste Interview mit Bundeskanzler und Vizekanzler, zu dem um 20.15 Uhr live in ORF 2 Ingrid Thurnher und Armin Wolf in einer weiteren "Zeit im Bild"-Spezialausgabe baten, ließen sich 502.000 nicht entgehen (19 Prozent Marktanteil, Spitzenwert bei 559.000). Den anschließenden "Runden Tisch" (21.10 Uhr, ORF 2) unter dem Titel "Sparpaket 2012: Großer Wurf oder kleinster gemeinsamer Nenner?", sahen 512.000 (20 Prozent Marktanteil, Spitzenwert bei 547.000). Um 22.00 Uhr führte Tarek Leitner in einer verlängerten "ZiB 2" Live-Interviews mit Finanzministerin Maria Fekter, Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner sowie Beamtengewerkschaftschef Fritz Neugebauer. Im Schnitt 523.000 waren mit dabei (24 Prozent Marktanteil).

Weitere Berichterstattung und "Konkret"-Rubrik

Die "Pressestunde", das "Hohe Haus" und "im ZENTRUM" stehen morgen Sonntag (12. Februar) ebenfalls ganz im Zeichen des Sparpakets.

Die Gästeliste von "im ZENTRUM" ist nun vollständig: Bei Ingrid Thurnher diskutieren zum Thema "Die fetten Jahre sind vorbei - Das Sparpaket 2012" u.a. Christoph Leitl (Präsident Wirtschaftskammer), Sabine Oberhauser (Vizepräsidentin ÖGB) und Margit Schratzenstaller (Budgetexpertin WIFO). Ebenfalls ihr Kommen zugesagt haben Andreas Schieder (Finanzstaatssekretär, SPÖ) und Josef Pühringer (Landeshauptmann, OÖ). Zuvor (11.05 Uhr, ORF 2) in der ORF-"Pressestunde": SPÖ-Sozialminister Rudolf Hundstorfer, der sich den Fragen von Alexandra Föderl-Schmid, "Der Standard", und Christoph Varga, ORF, stellt. Das "Hohe Haus" (12.00 Uhr, ORF 2) steht ebenfalls ganz im Zeichen des von der Regierung vorgelegten Sparpakets und geht der Frage nach, wie die Abgeordneten, die ja den Regierungsvorschlag in ein Gesetz gießen sollen, das Gesamtpaket bewerten und welche Veränderungen etwa am Ende der Begutachtungsfrist noch heraus kommen könnten. Ins Studio geladen sind die fünf Budgetsprecher der Parlamentsparteien.

Ab Montag (13. Februar) widmet sich das ORF-Servicemagazin "Konkret" (18.30 Uhr, ORF2) den konkreten Auswirkungen des Sparpakets - und stellt die Frage "Wie sind Sie vom Sparpaket betroffen?". Experten geben Antwort auf die Fragen, die ab sofort an konkret@orf.at geschickt werden können.

Sämtliche genannten ORF-Sendungen sind nach der Ausstrahlung sieben Tage auf der Videoplattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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ORF-Pressestelle
Markus Wibmer
(01) 87878 - DW 14076
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