Stabilitätspaket - Tauß: Keine Wiedereinführung der Studiengebühren - SPÖ hat sich durchgesetzt

Freier Hochschulzugang bleibt bestehen - 1,6 Milliarden Offensivmittel für Bildung

Wien (OTS/SK) - Tina Tauß, Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ (JG), begrüßt den Beschluss der Bundesregierung gegen eine Wiedereinführung der Studiengebühren. "Die Sozialdemokratie hat die Bildungshürde Studiengebühren im Jahr 2008 abgeschafft und danach stets mit voller Kraft gegen eine Wiedereinführung gekämpft. Auch in den Verhandlungen zum Stabilitätspaket konnten sich die SPÖ-Regierungsmitglieder durchsetzen: Die Studiengebühren bleiben abgeschafft und der freie Hochschulzugang somit gewährleistet", betont Tauß heute, Samstag, im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. ****

Es sei erwiesen, so Tauß, dass Studiengebühren die Probleme an Österreichs Universitäten nicht lösen, sondern nur eines bewirken:
"Nämlich eine soziale Selektion in unserem Bildungswesen." Studiengebühren halten, so Tauß, Kinder aus sozial schwächeren Familien vom Hochschulstudium ab und dadurch würde viel Potential und Talent einfach ungefördert und ungenützt verlorengehen. "Für die SPÖ stand aber immer fest, dass alle Kinder - unabhängig von der Dicke des elterlichen Bankkontos - die Möglichkeit zu einem tertiären Bildungsabschluss erhalten müssen", unterstreicht die JG-Vorsitzende.

Der freie Hochschulzugang sei aber nicht nur eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, sondern auch essentiell für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Österreich. Denn, so Tauß: "Damit Österreich seine international gute Position in Sachen Forschung- und Entwicklung nicht nur halten, sondern sogar ausbauen kann, damit unser Land auf einem globalisierten Weltmarkt auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt, braucht es mehr Akademikerinnern und Akademiker", betont die JG-Vorsitzende.

Tauß freut sich daher über den Beschluss der Bundesregierung, in den nächsten Jahren 1,6 Milliarden an Offensivmitteln für die Bildung bereitzustellen und bezeichnet diese Investitionen als "wichtige, richtungsweisende Entscheidung für Österreich". Denn, so die JG-Bundesvorsitzende: "Die Zukunft unseres Landes wird jetzt - in den Kindergärten, Klassenzimmern und Universitäten - entschieden." (Schluss) sv/mo

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