- 09.02.2012, 12:38:26
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Cortolezis-Schlager: Internationalisierung im Hochschulbereich forcieren
Möglichkeiten für internationale Erfahrung in Studienplänen festschreiben - Intensivierung von Forschungskooperationen angehen
Wien, 9.Februar 2012 (OTS/ÖVP-PK) - "In einer globalisierten
Wissensgesellschaft ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und
Vernetzung des Wissenschafts- und Forschungsstandorts Österreich ein
unverzichtbares Element", sagte ÖVP-Wissenschaftssprecherin Mag.
Katharina Cortolezis-Schlager, anlässlich der heutigen
Pressekonferenz "Internationalisierung und Mobilität im
österreichischen Hochschulraum". Als zentrales Anliegen formulierte
die Wissenschaftssprecherin, dass in allen Studienplänen das Sammeln
von wertvollen, internationalen Erfahrungen ohne Zeitverlust
festgeschrieben werde. "Gerade im internationalen Bereich sind
Auslandsaufenthalte wesentlicher Bestandteil moderner
wissenschaftlicher Karrieren. Bereits bei der mittelalterlichen
Gesellenwanderschaft reiste man quer durch Europa, um bei
verschiedenen Meisterschulen das Handwerk zu komplettieren", so
Cortolezis-Schlager weiter.
Österreichische Forscher bringen sich auf europäischer und
internationaler Ebene sehr stark ein. "Dazu soll in einem ersten
Schritt ein detaillierter Überblick geschaffen werden. Mit der vom
Joanneum Research und in Zusammenarbeit der OeAD GmbH entwickelten
Wissenslandkarte ist Österreich weltweit das erste Land, in dem alle
Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen ihre internationalen
Angebote in Lehre und Forschung gemeinsam veröffentlichen können",
führte Katharina Cortolezis-Schlager weiter aus.
"Österreich kann eine Vielzahl von hervorragenden Wissenschafterinnen
und Wissenschaftern und herausragende Forschungsleistungen vorweisen.
Wir beteiligen uns sehr erfolgreich an den Forschungsrahmen- und
Mobilitätsprogrammen der Europäischen Union", erklärte
Cortolezis-Schlager, die sich für die Intensivierung von
Kooperationen einsetzt, um Österreich an die Spitze der Europäischen
Union zu bringen. Man würde nach Ansicht der Wissenschaftssprecherin
die Mobilität von Studierenden und Wissenschafterinnen und
Wissenschafter fördern, wenn man sich bei den grenzüberschreitenden
Lehr- und Forschungsprogrammen auf eine gemeinsame Sprache, wie zum
Beispiel Englisch, einigen könnte. Die jeweilige Partneruniversität
sollte zusätzlich eine Einführung in die Landessprache ermöglichen.
Inhaltliche, sprachliche und kulturelle Vielfalt sollen künftig fixer
Bestandteil der Bildung und Ausbildung sein. "Ich erachte es als
wichtig, dass Kooperationsmodelle mit der heimischen Wirtschaft
entwickelt werden. Neben der Lukrierung von Drittmitteln könnte man
durch diese Maßnahme die internationale Wettbewerbsfähigkeit ausbauen
und eine Stärkung des Forschungsstandorts erreichen", erläuterte
Cortolezis-Schlager, die abschließend festhielt: "Im Zuge der
Globalisierung wächst der Bedarf an Akademikerinnen und Akademikern
mit internationaler Kompetenz. Diesem Umstand müssen wir Rechnung
tragen und den Menschen in Österreich eine unkomplizierte Möglichkeit
bieten, internationale Erfahrungen zu sammeln", so
Cortolezis-Schlager abschließend. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at
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