Kadenbach: Keine Sonderrechte für China - Klimaschutzabgaben müssen bezahlt werden

EU muss an Klimaschutzzielen festhalten

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach begrüßt die Ankündigung der EU-Kommission, keine Abstriche zu machen, was die Klimaschutzabgaben für Airlines betrifft. "Der Löwenanteil der Treibhausgas-Emissionen im Flugverkehr wird durch interkontinentale Flüge verursacht. Darum ist die Einbeziehung aller Flüge, die in der EU landen oder abfliegen, entscheidend für den ökologischen Effekt des Systems des Emissionshandels. Auch China wird sich daran halten müssen und keine besonderen Privilegien erhalten können", unterstreicht die Europaparlamentarierin, Mitglied im Umweltausschuss. ****

Die EU könne auch einer eventuellen Klage durch China gelassen entgegen sehen, habe es doch bereits im Dezember ein Urteil gegeben, das die Rechtmäßigkeit des Emissionshandels bestätigt habe. Ebenso sei der Boykott des Abkommens nicht angebracht, seien doch die Fluglinien erheblich weniger belastet als die Industrie und andere Transportsektoren. Darüber hinaus verteuert der Emissionshandel ein Flugticket um weniger als 2 Euro, ein durchaus verkraftbarer Betrag für die Kunden der Airlines. "Die EU muss an ihren Klimaschutzzielen festhalten und darf sich nicht erpressen lassen. Wir müssen unsere Vorreiterrolle im Klimaschutz auch in den kommenden Jahren beibehalten, nur dann kann es uns gelingen, auch andere Länder von der Wichtigkeit zu überzeugen", sagt Kadenbach (Schluss) ar/sw

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002