Mandl zu Foglar: "Griechischer Wein" ist ein tolles Lied, aber kein Politikkonzept

Den Menschen reinen Wein einschenken! Foglar soll nicht gesamten ÖGB als Österreichs Griechische Blockadehaltung in Geiselhaft nehmen.

Wien (OTS) - "Die jüngsten Aussagen von Foglar richten sich
selbst. Österreichs Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können sich glücklich schätzen, dass sie mit dem ÖAAB und auch zahlreichen Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern aus dem ÖAAB ehrliche Vertreterinnen und Vertreter haben. Wir kämpfen für die Chancen der Menschen in Österreich, durch Bildung und Arbeit für sich ihre Kinder im Leben etwas aufzubauen. Deshalb sollen die arbeitenden Menschen in Österreich nicht noch mehr Steuern zahlen müssen. Deshalb muss die Schuldenpolitik ein- für allemal ein Ende haben. Denn es sind wieder die arbeitenden Menschen, die mit dem Geld, das sie erarbeiten, für Schulden und Zinsen aufkommen müssen", erklärt LAbg. Mag. Lukas Mandl, Generalsekretär des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes ÖAAB in der ÖVP.

Foglar verkennt die Tatsachen und den Veränderungswillen in der Bevölkerung.

"Österreichs Kreditwürdigkeit wurde herabgestuft. Die arbeitenden Menschen müssen mit ihren Steuern nun nicht nur für hohe Schulden und Zinsen zahlen, sondern auch für unnötig hohe Zinssätze, die auch aus der Herabstufung unserer Kreditwürdigkeit resultieren. Dass Österreich so viel höhere Zinsen zahlen muss als Deutschland, müsste nicht sein. Weltweit zeigt sich längst, dass der sozialistisch-sozialdemokratische Schuldenkapitalismus genauso am Ende ist wie der unregulierte Finanzmarktkapitalismus. In Österreich will die weit überwiegende Mehrheit der Bevölkerung Sparen durch Strukturreformen statt Belastungen durch noch mehr Steuern. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor. Sogar unter den Rot- und Grün-Wählerinnen und -Wählern wollen zwei Drittel lieber sparen. Foglar verkennt völlig die Tatsachen und den riesengroßen Veränderungswillen in der Bevölkerung. Foglar verharrt im klassenkämpferischen Populismus", kritisiert Mandl.

Den Menschen statt "Griechischem Wein" "reinen Wein" einschenken!

"Würde die Republik Österreich so agieren, wie Foglar es sich vorstellt, würden wir dort landen, wo Griechenland jetzt ist. Foglar soll aufhören, den gesamten Gewerkschaftsbund mit einem Klassenkampf in Geiselhaft zu nehmen, über den man sogar in der SPÖ den Kopf schüttelt. Wenn Foglar so weitermacht, dann trägt er die Verantwortung dafür, dass 'ÖGB' einmal für 'Österreichs Griechische Blockadehaltung' steht. Das haben die Gewerkschaftsmitglieder ebenso wenig verdient wie die vielen anständigen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, die den Menschen sprichwörtlich 'reinen Wein' einschenken. 'Griechischer Wein' ist dagegen ein tolles Lied, aber kein Politikkonzept. Alle, die heute politisch aktiv sind, werden ihren Kindern und den kommenden Generationen erklären müssen, ob sie in diesen Zeiten für oder gegen Freiheit, Wohlstand und soziale Sicherheit agiert haben. Wir arbeiten für diese Errungenschaften und Ziele. Wir laden Foglar ein, dasselbe zu tun", so Mandl.

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