EU-Innovationsbericht - Karlheinz Töchterle: Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter stärken

Wissenschafts- und Forschungsminister zum heute veröffentlichten "Innovation Union Scoreboard 2011"

Wien (OTS) - Laut dem heute veröffentlichten EU-Innovationsbericht (Innovation Union Scoreboard 2011, IUS) liegt Österreich auf dem achten Platz und damit weiterhin im vorderen europäischen Mittelfeld. "Der Bericht ist eine Bestandsaufnahme unserer Stärkefelder und jener Bereiche, wo wir noch einiges an Potential und entsprechender Aufgaben haben. Ich sehe den EU-Innovationsbericht auch als Standortbestimmung - jetzt müssen wir gemeinsam den Weg in die richtige Richtung weitergehen", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle. Dies sei angesichts der wirtschaftlichen Lage "keine leichte Übung - aber eine notwendige und lohnende Anstrengung".

Besonders wichtig sei nun, weiter in Universitäten zu investieren, verweist Töchterle auf die kurz vor Weihnachten präsentierte Hochschulmilliarde (2013-2015 stehen den Hochschulen rund 990 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung). Weiters gehe es darum, dass sich österreichische Einrichtungen beim neuen EU-Rahmenprogramm "Horizon 2020" erfolgreich beteiligen und die Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter gestärkt wird. In diesem Bereich habe sich gerade an Universitäten zuletzt sehr viel getan und auch das Wissenschafts- und Forschungsministerium setzt neue Maßnahmen, etwa den "Phönix"-Award, mit dem heuer erstmals akademische Spin-offs in drei Kategorien ausgezeichnet und damit erfolgreiche Ausgründungen vor den Vorhang geholt werden. "Die Forschungs- und Innovationskraft unserer Hochschulen und Forschungseinrichtungen führt immer wieder zur Gründung international erfolgreicher Unternehmen - erfolgreiche Beispiele werden wir künftig mit dem Phönix-Award prämieren", so Töchterle.

Das jährlich erscheinende IUS stellt die Innovationsleistung der Europäischen Union anhand von derzeit 24 Einzelindikatoren aus Forschung und Innovation dar. An der europäischen Innovationsspitze stehen die nordischen Länder und Deutschland. Während Schweden seine Führungsposition weiter ausbauen konnte, werten Experten den knappen Abstand im Mittelfeld als Hinweis auf den hohen Wettbewerb zwischen den Ländern mit ähnlicher Ausgangslage wie Österreich. Die Bundesregierung hat sich im März 2011 in ihrer Forschungsstrategie zum Ziel gesetzt, bis 2020 zur europäischen Innovationsspitze aufzuschließen. Forschungsminister Töchterle bekräftigt dieses Ziel, das einer "gewaltigen Kraftanstrengung bedarf".

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