EU-Innovationsanzeiger: Mitterlehner will Innovationen forcieren und KMU noch stärker einbeziehen

Wirtschaftsminister: Ziel ist es, Innovation Leader zu werden - Zukunftsbereiche Forschung und Entwicklung werden vom Sparpaket ausgenommen

Wien (OTS/BMWFJ) - Der heute veröffentlichte Innovationsanzeiger der Europäischen Union bestätigt, dass Österreich im ersten Drittel der innovativsten Länder Europas liegt, zeigt jedoch für Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner auch Handlungsbedarf auf:
"Die internationale Konkurrenz verschärft sich gerade im Innovationssektor, daher dürfen wir hier nicht auf der Stelle treten, sondern müssen weitere Anstrengungen setzen. Umso wichtiger ist es, dass wir beim jetzt notwendigen Sparpaket die Zukunftsbereiche Forschung und Entwicklung ausnehmen. Hier sind weiterhin effiziente Investitionen notwendig, um unsere Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern", betont Mitterlehner.

"Unser Ziel, langfristig Innovation Leader werden zu wollen, ist weiterhin aufrecht", so Mitterlehner weiter. Um den Aufstieg vom derzeit achten Platz im Ranking in die Gruppe der innovativsten Länder der EU zu schaffen, setze insbesondere die FTI-Strategie der Bundesregierung die richtigen Schwerpunkte. "Mit der stärkeren quantitativen und qualitativen Einbeziehung der kleinen und mittleren Unternehmen sind wir auf dem richtigen Weg. Daher wollen wir die Zahl jener Betriebe, die systematisch F&E betreiben, durch gezielte Anreize weiter erhöhen", so Mitterlehner.

Zusätzlich zu den bestehenden Förderprogrammen wurde deshalb der Innovationsscheck erst im Vorjahr auf 10.000 Euro erweitert. "Weiter erhöhen wollen wir heuer auch die Versorgung mit Risikokapital, das vor allem junge innovative Unternehmen bei ihrem Wachstumskurs unterstützen soll", so Mitterlehner. Weitere Impulse setzt die 2011 auf zehn Prozent erhöhte Forschungsprämie. "Damit haben wir den Forschungs-Standort Österreich weiter aufgewertet", bekräftigt Mitterlehner abschließend.

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