Karlheinz Töchterle: Erfolgsgeschichte Kinderunis geht in die nächste Runde

Ausschreibung für Sommer 2012 startet heute - eine halbe Million Euro steht zur Verfügung

Wien (OTS) - Die Erfolgsgeschichte Kinderunis geht in die nächste Runde: Heute startet die neue Ausschreibung des Wissenschafts- und Forschungsministeriums (BMWF) für den kommenden Sommer. Aus diesem Anlass besuchte Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle heute das Kinderbüro der Universität Wien, wo Kinder Forschungsexperimente durchführten. Die Leiterin, Mag. Karoline Iber, und ihr Team haben wesentlich zum erfolgreichen Auf- und Ausbau der Initiative beigetragen und sie auch über die Landesgrenzen hinweg bekannt gemacht. Bereits seit einigen Jahren sind im Sommer österreichweit zahlreiche Universitäten, Fachhochschulen und Einrichtungen fest in Kinderhand - "diese wertvolle Initiative setzen wir auch heuer fort", so Töchterle. "Die Kinderunis ermöglichen Kindern und Jugendlichen ein frühes Eintauchen und Vertiefen in Wissenschaft und Forschung." Heuer steht eine halbe Million Euro zur Verfügung.

Die Kinderunis bieten altersgerechte und didaktisch zeitgemäß gestaltete Vorlesungs- und Workshop-Programme für Kinder und Jugendliche. Damit wird das Interesse von Kindern und Jugendlichen an Wissenschaft und Forschung bereits sehr früh auf hohem qualitativen Niveau gefördert und sie werden motiviert, später ein Studium an einer Universität, Fachhochschule oder Privatuniversität zu beginnen. Mit den Kinderunis sollen auch gezielt Kinder und Jugendliche aus benachteiligten sozialen Schichten gefördert werden. Universitäten, Fachhochschulen sowie gemeinnützige Vereine und GmbHs in Kooperation mit tertiären Bildungseinrichtungen können ab sofort bis 20. März ihre Projekte beim Wissenschafts- und Forschungsministerium einreichen. Eine Fachjury nimmt dann eine Bewertung der Projekte vor.

Seit 2004 werden die Angebote an Universitäten und Fachhochschulen für Kinder und Jugendliche vom Wissenschafts- und Forschungsministerium gefördert: Bisher wurden rund 3,5 Millionen Euro investiert und seit 2008 haben rund 64.000 Kinder und Jugendliche teilgenommen. Mittlerweile hat die Kinderuni-Idee auch in anderen Ländern Fuß gefasst, Österreich nimmt dabei europaweit eine Vorreiterrolle ein. Auch die Europäische Kommission wurde auf die Aktivitäten in Österreich aufmerksam und beauftragte das Kinderbüro der Universität Wien mit der Koordination eines europäischen Netzwerks, das 2011 zur Institution geworden ist.

Sämtliche Informationen finden Sie unter www.bmwf.gv.at

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