ARBÖ: Fast jeder zweite Panneneinsatz wegen eingefrorenem Diesel

Dieselfahrzeuge vor sibirischer Kälte vorab schützen - Additive für die Tanks in allen ARBÖ-Prüfzentren erhältlich

Wien (OTS) - Die sibirischen Temperaturen hält auch in den kommenden Tagen an. "Unser Pannendienst rückt derzeit alle zweimal aufgrund eines eingefrorenen Dieselfahrzeuges aus", so Gottfried Moser, Technischer Schulungsleiter des ARBÖ. Gegen das Einfrieren des Diesel kann man sich vorab schützen: "In allen ARBÖ-Prüfzentren gibt es Additive, die man dem Kraftstoff beimengen kann, diese wirken prophylaktisch und können Autofahrerinnen und Autofahrern viel Ärger ersparen."

Die üblichen Additive, die dem Winterdiesel beigemischt werden um den Tank und die Leitungen vor dem Einfrieren zu bewahren wirken meist nur bis zu Temperaturen um die minus 20 Grad. "Durch den Windchill-Effekt bei dem der eisige Wind unter dem abgestellten Fahrzeug 'durchpfeifft', friert ein Dieselfahrzeug noch schneller ein. Schon vorab kann man dafür sorgen, dass man nicht eine Stunde in warmer Umgebung warten muss, bis der Diesel wieder auftaut: "Additive für Benzin- und Dieselfahrzeuge sind in allen ARBÖ-Prüfzentren ab 13,90 Euro erhältlich. Wer diese vorab in den Tank leert trifft die beste Prophylaxe", so Moser.

"Die arktischen Temperaturen dringen durch dünne Leitungen, so dass das Paraffin im Dieseltreibstoff 'flockt'. Es bildet sich eine geleeartige Masse, welche die Leitungen verstopft und kein Kraftstoff mehr zum Motor kommen lässt. Das Auto stirbt sofort wieder ab oder kann gar nicht gestartet werden. Additive vermeiden das Einfrieren der Tanks und sind bei den derzeit herrschenden Temperaturen nahezu unvermeidlich", ist Moser überzeugt. Auf keinen Fall sollte man einfach ein paar Liter Benzin zum Diesel mischen, denn gerade die moderneren Pumpendüsenfahrzeuge sind dafür nicht geeignet!

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