150 Einsätze pro Stunde - Kälte und Schneefälle bringen ÖAMTC-Pannenfahrer an Kapazitätsgrenzen (+ Foto)

Täglich 37 Einsätze pro Pannenfahrer in Wien und Umgebung

Wien (OTS) - Die eisige Kälte in weiten Teilen Österreichs hat in den vergangenen Tagen zu einem extremen Anstieg der Einsatzzahlen bei der ÖAMTC-Pannenhilfe geführt. "Seit gestern Abend kommt der Schneefall im Osten Österreichs erschwerend hinzu", berichtet Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe. "Der Februar ist erst eine Woche alt und es gab bereits mehr als 70.000 Anrufe in der ÖAMTC-Notrufzentrale." Noch dazu sind Semesterferien im Osten Österreichs, was zusätzlich zu erhöhtem Verkehrsaufkommen und damit zu weiteren Einsätzen führt.

Insbesondere in Wien und Umgebung haben die Gelben Engel derzeit alle Hände voll zu tun. Alle verfügbaren Mannschaften stehen seit Tagen im Dauereinsatz. "Unsere Pannenfahrer sind rund um die Uhr unterwegs und unternehmen alles menschenmögliche, um den Autofahrern zu helfen", erklärt der ÖAMTC-Experte. "Normalerweise rückt ein Fahrer in Wien zwölf Mal täglich aus. Derzeit werden teilweise bis zu 37 Einsätze pro Tag von einem Pannenfahrer absolviert." In Summe macht das rund 150 Einsätze pro Stunde in Wien und Umgebung aus. Mehr lässt die Personalsituation einfach nicht zu. "Obwohl die Bereitschaftsdienste bereits vor Wochen verstärkt worden sind, erreichen wir langsam die Grenze unserer Kapazitäten", schildert Samek. "Österreichweit mussten die Gelben Engel allein von 1. bis 6. Februar doppelt so oft ausrücken, als im gesamten Jänner diesen Jahres."

Prinzipiell ist ein "Eisstoß" nichts Ungewöhnliches. Der ÖAMTC verstärkt immer zu Winterbeginn die Mannschaften und stockt weiter auf, wenn es die Situation erfordert. "Die aktuelle Kälteperiode dauert allerdings schon sehr lange an", gibt der ÖAMTC-Experte zu bedenken. "Bereits seit 1. Februar sind die Einsatzzahlen auf außergewöhnlich hohem Niveau. Nicht einmal der schwere Wintereinbruch Ende Jänner 2005 hatte so viele Einsätze erforderlich gemacht." Daher kann es derzeit vor allem im Osten Österreichs zu längeren Wartezeiten auf die ÖAMTC-Pannenfahrer kommen. "Wir bemühen uns aber, allen Autofahrern die Mobilität möglichst rasch wiederzugeben", hält der Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe abschließend fest.

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