Mautz: Weibliche Genitalverstümmelung gemeinsam bekämpfen

6. Februar internationaler Gedenktag "Keine Toleranz gegenüber FGM (female genital mutilation)"

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz fordert mehr Aufmerksamkeit für die 155 Millionen Frauen weltweit, die von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen sind. "Es geht vor allem darum, über die gesundheitlichen und psychischen Folgen zu informieren und ein neues Bewusstsein zu schaffen. Ein Bewusstsein, das ein Ende dieser Praktiken aber auch ein Ende der Stigmatisierung der Opfer bedeuten soll", sagt Mautz gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Beinahe 7.000 Mädchen sind täglich von dieser Form der rituellen Gewalt betroffen und werden damit nicht nur ihrer persönlichen Freiheit beraubt, sondern auf Grund der Hygienemängel bei diesen Eingriffen auch einem unglaublichen, gesundheitlichen Risiko ausgesetzt.

"Der 6. Februar soll für ein Aufbrechen dieser grausamen Tradition stehen und die internationale Zusammenarbeit gegen FGM fokussieren", sagt Mautz. Auf Initiative von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek kam es im November zu einer Novellierung des Strafgesetzbuches, welche FGM strafbar machte, selbst wenn der Eingriff im Ausland durchgeführt wurde. (Schluss) pk/sv

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