Internationaler Tag gegen FGM - JG-Tauß: Mit Aufklärung und Beratung gegen die grausame Tradition ankämpfen

155 Millionen Frauen weltweit leiden ein Leben lang unter den Folgen

Wien (OTS/SK) - Auch im Jahr 2012 ist FGM - die weibliche Genitalverstümmelung - in vielen Teilen der Welt noch immer grausame Realität. Anlässlich des heute stattfindenden internationalen Tages gegen FGM betont Tina Tauß, Vorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ (JG): "Hinter dem Begriff FGM, Female Genitale Mutilation, verbirgt sich ein unsagbar grausames Ritual von dem weltweit laut Schätzungen ca. 155 Millionen Frauen betroffen sind. Die grausame Verstümmelung hinterlässt nicht nur physische, sondern auch psychische Wunden, unter denen die betroffenen Frauen ihr ganzes Leben lang leiden." Damit diese grausame, unmenschliche Praktik endlich der Vergangenheit angehört, müsse man, so Tauß vor allem auf Aufklärung und Beratung setzen. ****

Tauß führt weiter aus, dass es sich bei FGM um ein grausames Ritual handelt, dass nicht religiös begründet sei und sich in allen gesellschaftlichen Schichten findet. "Hier kann nur mit Aufklärung, Beratung, Information dagegen angekämpft werden. Wir müssen die Menschen in den besonders stark betroffenen Gebieten in Afrika und Asien aufklären, ihnen verdeutlichen, was sie ihren Töchtern, ihren Schwestern antun. Und wir müssen auch die Frauen aufklären und sie stärken, sie durch Investitionen in Bildung auf ihrem Weg zur Eigenständigkeit unterstützen", so Tauß, die hier die Wichtigkeit von Frauenhilfsorganisationen, von geschulten Beraterinnen, Hebammen und Ärztinnen vor Ort hervorhebt. (Schluss) sv/bj

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