E-Wirtschaft: GPA-djp und PrO-GE ersuchen ÖGB um Streikfreigabe

Proteste am 14. und erste Warnstreiks ab 15. Februar

Wien (OTS) - (GPA-djp/PRO-GE/ÖGB) Die GPA-djp und die PRO-GE ersuchen heute, nach der entsprechenden Beschlussfassung in ihren eigenen Gremien, das Präsidium des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) um die vorsorgliche Aktions- und Streikfreigabe für die Beschäftigten der Österreichischen Energieversorgungsunternehmen (EVU).++++

Die dritte Kollektivvertragsrunde für die rund 21.000 Beschäftigten wurde am 2. Februar ohne Ergebnis abgebrochen, bereits am Tag zuvor hatten rund 8.500 Beschäftigte und ihre BetriebsrätInnen bei regionalen Betriebsversammlungen in ganz Ösetrreich konkrete Protestmaßnahmen beschlossen.

"Der Unmut der Beschäftigten ist riesengroß", berichten die Verhandler Karl Proyer (GPA-djp) und Manfred Anderle (PRO-GE): "Das Angebot der Arbeitgeber ist weder fair noch ausgewogen, es entspricht weder der wirtschaftlichen Situation der Energieversorgungsunternehmen, die auch 2011 gute Ergebnisse lieferten, noch den Lohn-und Gehaltsabschlüssen in vergleichbaren Branchen wie z.B. zuletzt in der Mineralölindustrie."

Ein weiterer Termin für die Kollektivvertragsverhandlungen wurde vorerst nicht vereinbart. Lenken die Arbeitgeber nicht ein, folgen am 14. Februar zwei weitere öffentliche Kundgebungen und Proteste der Beschäftigten in Wien und Salzburg und ab 15. Februar erste Warnstreiks in allen Energieversorgungsunternehmen bundesweit, so Proyer und Anderle abschließend: "Die Beschäftigten haben bei den Betriebsversammlungen in der Vorwoche große Geschlossenheit signalisiert, ihr Ärger war deutlich spürbar. Die Arbeitgeber wären gut beraten, die Sorgen und Anliegen ihrer Beschäftigten ernst zu nehmen!"

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