Samariterbund: BZÖ-Kritik einfach schamlos

"Poltisches Kleingeld auf Kosten bedürftiger Kinder zu machen ist unfassbar", so Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Samariterbundes

Wien (OTS) - "Hunderten Kindern, die in ihrem Alltag mit Armut, Ausgrenzung, Krankheit oder Behinderung zu kämpfen haben, ein sorgenloses Wochenende strittig zu machen und dieses auch noch medial anzuprangern, ist einfach unerhört", meint Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs. BZÖ- Abgeordneter Gerald Grosz hat in Aussendungen den Nikolauszug des Samariterbundes in Zusammenhang mit Parteienfinanzierung genannt. "Dass eine Partei, die derzeit selbst im parlamentarischen Untersuchungsausschuss schwer unter Verdacht steht, eine Veranstaltung für die Schwächsten in unserer Gesellschaft medial derart kritisiert, ist mehr als menschenverachtend", hält Hundsmüller fest. "Vor allem muss man sich die Summen vor Augen halten: Im Vorjahr hat der Samariterbund vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz für den Nikolauszug 4.000 Euro bekommen." Bei den Vorwürfen, die derzeit gegen das BZÖ und den ehemaligen BZÖ-Vizekanzler Hubert Gorbach im parlamentarischen Untersuchungsausschuss erhoben werden, geht es um ganz andere finanzielle Dimensionen.

"Es ist schamlos mit welchen Mittel das BZÖ versucht, politisches Kleingeld zu machen. Oder entspricht das der BZÖ-Parteilinie, dass bei benachteiligten und behinderten Kindern gespart werden muss", fragt sich Hundsmüller. "Für den Nikolauszug engagieren sich jährlich hunderte Samariterinnen und Samariter, um das zweitägige Event für Kinder, die es im Leben sehr schwer haben, zu organisieren. Auch für diese engagierten Menschen sind die Vorwürfe des Herrn Gerald Grosz unfassbar."

Der Nikolauszug startete im Sommer 1999 als Fortsetzung des legendären Sonnenzuges des Maltesers Erik Engel und wurde schon damals gemeinsam mit dem Samariterbund ausgerichtet. Was als Tagesausflug mit 150 Kindern begann, hat sich mittlerweile zu einer österreichweiten Sternfahrt zugunsten hilfsbedürftiger Kinder aus allen Bundesländern entwickelt. Möglich machen das neben den vielen freiwilligen Helfern des Samariterbundes auch die zahlreichen Sponsoren. So unterstützten etwa beim letzten Nikolauszug neben Einrichtungen wie "Licht ins Dunkel" und "Nein zu arm und krank" auch hunderte private Kleinspender die Veranstaltung.

"Ich lade gerne die Damen und Herren des BZÖ ein, sich auf unsere Website über diese Veranstaltung zu informieren. Wenn man sieht, wie viele Menschen sich hier freiwillig engagieren, muss auch derart deplatzierte Kritik verstummen", so Hundsmüller abschließend. www.nikolauszug.at

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