SP-Berger-Krotsch: Genitalverstümmelung untolerierbar!

Frauensekretärin der SPÖ Wien zum Internationalen Tag gegen FGM

Wien (OTS) - Die Frauensekretärin der SPÖ Wien, LAbg. Nicole Berger-Krotsch nimmt den morgigen Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung zum Anlass, um auf diese schwere Form der Gewalt an Frauen aufmerksam zu machen: "Weltweit leiden etwa 155 Millionen Frauen ein Leben lang unter psychischen und physischen Qualen aufgrund einer vollzogenen Genitalverstümmelung. FGM betrifft alle gesellschaftlichen Schichten und passiert auch in Europa und Österreich", betonte Berger-Krotsch am Sonntag.****

"Daher ist eine umfassende Aufklärung und Beratung unbedingt notwendig. Dieses Tabuthema muss endlich aufgebrochen werden! Für die Wiener SPÖ Frauen ist FGM nicht tolerierbar und wir kämpfen weiterhin gegen diese brutale Gewalt an Frauen und für eine selbstbestimmte Sexualität", unterstrich Berger-Krotsch.

Die Stadt Wien leistet in diesem Sinne seit Jahren umfangreiche Aufklärungsarbeit. So bietet die medizinische Beratungsstelle im FEM Süd im Kaiser-Franz-Josef-Spital Opfern und von FGM bedrohten Frauen medizinische und psychosoziale Betreuung. Weiters werden in Wien Berufsgruppen, die Umgang mit potenziellen Opfern haben, umfangreich geschult. FGM-Schulungen werden in allen Geburtshilfeabteilungen der öffentlichen Spitäler durchgeführt. Aber auch SozialarbeiterInnen, KindergartenpädagogInnen, SchulärztInnen, JugendbetreuerInnen und Hebammen werden zu FGM-ExpertInnen ausgebildet. Zudem unterstützt ein eigener Leitfaden beim richtigen Umgang mit betroffenen Mädchen und Frauen, der sich an alle Berufsgruppen richtet, die häufig Ansprechpersonen für von FGM-Betroffene sind.

Um die Gesellschaft zu sensibilisieren und wachzurütteln, sei der 6. Februar nach wie vor ein wichtiger und notwendiger Tag: "Von zentraler Bedeutung im Kampf gegen Genitalverstümmelung ist es, betroffene Frauen zu bestärken und dieses Tabuthema weiterhin aufzuzeigen. Die Bekämpfung von Armut und Investitionen in die Bildung sind dabei der Schlüssel zur Stärkung der Eigenständigkeit der Frauen und somit auch ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen FGM", betonte Berger-Krotsch abschließend: "Denn diese grausame Praxis ist durch keine kulturellen Vorwände zu rechtfertigen!" (Schluss) nk

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