"profil": Stagnation in Affäre Matt: Wirtschaftsprüfung hat noch nicht begonnen

Weder neuer Kunsthallen-Aufsichtsrat konstituiert noch Mitarbeiter befragt - Frist für Prüfung der Vorwürfe gegen Matt endet in wenigen Wochen

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, scheint die geplante Durchleuchtung der Affäre um den dienstfrei gestellten Kunsthallen-Chef Gerald Matt nicht vorwärts zu kommen. Der Verdacht, dieser habe Personal und Ressourcen des Hauses für Privatzwecke eingesetzt, konnte bislang weder entkräftet noch bestätigt werden.

Schon am 2. Dezember 2011 hatte Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny bekannt gegeben, dass der Verein Kunsthalle Wien in eine GmbH überführt werde, um besser kontrollierbar zu sein. Als interimistischer Geschäftsführer wurde Franz Patay berufen. Allerdings konnte erst jetzt, nach einer Gemeinderatssitzung am 26. Jänner, die GmbH tatsächlich gegründet werden.

Auch die in Auftrag gegebene Wirtschaftsprüfung scheint noch nicht angelaufen zu sein: Mitarbeiter der Kunsthalle bestätigen gegenüber profil, dass sie bis dato nur von der Staatsanwaltschaft, nicht jedoch von Aufsichtsrat und Wirtschaftsprüfern befragt worden seien. Das Büro des zuständigen Stadtrats Mailath schweigt zu all dem.

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