FPÖ-Kickl: Widerspruch des Standard bei Schilderung des Strache-Ballgesprächs

Wien (OTS) - FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl machte heute auf einen interessanten Widerspruch in der Standardberichterstattung aufmerksam:

Im Standard-Bericht vom 29. Jänner unter dem Titel "Strache auf WKR-Ball: Wir sind die neuen Juden" der mit dem Kürzel "tob" gekennzeichnet sei, fände sich folgende Schilderung des Strache-Ballgespächs: "Wir sind die neuen Juden", sagte er zu Ballgästen, ohne zu wissen, dass Journalisten in der Nähe waren." Daraus ergebe sich für Kickl klar: Tobias Müller, wofür das Kürzel "tob" stehe, habe sich selbst und seine Begleitung nicht zu den angesprochenen Ballgästen gezählt. Sich und seine Begleitung habe er vielmehr mit der Beschreibung "Journalisten, die in der Nähe waren" in die Geschichte verpackt, denn von irgendwelchen anderen Journalisten war ja zu keinem Zeitpunkt die Rede. Das bedeute weiters, dass Müller und seine Begleitung auch nicht das Gespräch mit Strache geführt hätten. Das taten ja Ballgäste und nicht "in der Nähe anwesende Journalisten", wenn man Müller folgt.

Interessanter Weise tauche dann exakt drei Tage später, d.h. nach Straches Kritik an den medialen Verzerrungen des Gesprächs, eine in einem wesentlichen Detail modifizierte Schilderung des Ereignisses auf. Der Standard schreibt am 1. Februar 2012 folgendes: "Der Standard hält dazu fest, dass Standard-Redakteur Tobias Müller kein Gespräch zwischen Strache und Nittmann belauscht hat, sondern mit seiner Begleiterin daran teilgenommen hat."

"Was jetzt?", fragt Kickl. "In der jüngeren Version ist also keine Rede mehr von einem Gespräch Straches mit Ballgästen, wo sich Journalisten "in der Nähe" befunden hätten, sondern von einem Gespräch zwischen Müller und Strache selbst. Und wenn nicht Müller und seine Begleiterin die besagten "Journalisten in der Nähe" aus der älteren Textvariante sein sollen, wo sind diese Zeugen dann plötzlich hin verschwunden? Noch dazu, wo es sich um Journalisten handelt, die ja die laufende Diskussion sicherlich ausführlich verfolgen", schloss Kickl.

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