"Quo Vadis": Neues Wiener Infozentrum von Orden und Canisiuswerk

Im neuen Treffpunkt am Stephansplatz 6 "stolpert" man bei einer Tasse Kaffee über geistliche und kirchliche Berufe

Wien, 02.02.12 (KAP) Mitten in Wien bei einer Tasse Kaffee über kirchliche und geistliche Berufe "drüberstolpern": Die heimischen Ordensgemeinschaften und das Canisiuswerk betreiben ab sofort mit "Quo Vadis" ein neues Berufungs- und Informationszentrum am Stephansplatz 6. Man habe die Erfahrung gemacht, dass angesichts der vielfältigen Ordenslandschaft und dem Bereich kirchlicher Berufe Interessierte oft nicht wissen, an wen sie sich mit ihren Fragen als erstes wenden sollen. "Darauf wollen wir mit einem Treffpunkt antworten", erklärte P. Erhard Rauch, Generalsekretär der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs, bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.

"Quo Vadis" solle ein Treffpunkt sein, an dem man "mitten in der Stadt über geistliche und kirchliche Berufe quasi drüberstolpert, wo man geistliche Berufe nicht als Exoten sieht, sondern als selbstverständlich und wo man erste Informationen darüber haben kann, wie das eigentlich geht - arbeiten in der Kirche", so P. Rauch. "Einiges" an Anfragen werde man im Vorfeld bereits klären können, für anderes werde man die Fragenden an die richtigen Stellen weiterleiten.

Mt Fixpunkten in der Angebotspalette wie z. B. dem täglichen Mittagsgebet im "Raum der Stille" könne man "Geistliches auch gleich einüben", meinte der Generalsekretär. Der Treffpunkt werde in Kooperation der Männer- und Frauenorden und dem Canisiuswerk betrieben, denn auf diese Weise sei viel mehr möglich als allein:
"Wir sind ja keine Konkurrenten. Hier ist der Platz, wo wir einander weiterleiten", sagte P. Rauch.

"In der Kooperation sehe ich auch ein Zeichen der Zeit", erklärte Sr. Cordis Feuerstein, Generalsekretärin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs (VFÖ). Dadurch, dass die Berufe laut Statistik immer "kleiner" zu werden scheinen, rückten kirchliche Institutionen näher zusammen. "Hier soll ein Ort der Begegnung mit spirituellem Angebot sein, an dem ich Informationen bekomme, aber auch Vertretern aus den verschiedenen kirchlichen Berufen begegnen kann", sagte Sr. Feuerstein.

"Quo Vadis" solle aber auch ein Treffpunkt für junge Ordensleute sein: Sie sollen hier die Erfahrung machen, dass sie nicht allein seien, dass es auch in anderen Ordensgemeinschaften Nachwuchs gebe, erklärte Sr. Feuerstein mit Blick auf sinkende Berufungszahlen. So ist z. B. ein "ORDENtlicher Stammtisch" für junge Ordensleute jeweils dienstags von 14 bis 16 Uhr im Zentrum eingeplant.

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