Zinggl zur Kunstförderung in Kärnten: "Das also versteht die FPK unter Freiheit."

Das "Kärntner Maulkorbgesetz" widerspricht Grundgesetz zur Freiheit der Kunst

Wien (OTS) - Kulturschaffende in Kärnten haben es schwerer als in anderen Bundesländern. "Freie Initiativen" werden ohnehin kaum mehr gefördert. Wenn sich Kunstschaffende aber verpflichten müssen, mit ihrem Werk das Ansehen des Landes nicht zu schädigen, erinnert das den Kultursprecher der Grünen, Wolfgang Zinggl "nicht nur an Ungarn sondern auch an1943. Damals wurden Autoren wie Erich Kästner Berufsverbot erteilt, weil sie dem deutschen Reich kritisch gegenüber standen.

Die Verfassung garantiert künstlerische Freiheit und selbst das Kärntner Kulturförderungsgesetz von 2001 bezeichnet das kulturelle Schaffen als frei. Maßnahmen des Landes sollen diese Freiheit sichern. "Die Maulkorbklausel in den Förderverträgen Kärntens widerspricht aber nicht nur dem Landesgesetz, sondern auch dem Artikel 17a des Grundgesetzes zur Freiheit der Kunst", kritisiert Zinggl, "es zeigt, was die Freiheitlichen unter Freiheit verstehen".

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