JG-Tauß: "Gerechtes Sparen für gemeinsame Zukunft"

Ende der staatlichen Förderung privater Pensionen wäre erster Schritt in die richtige Richtung

Wien (OTS) - Die Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der
SPÖ (JG) Tina Tauß fordert anlässlich der Budgetdebatte ein Ende der staatlichen Förderungen privater Pensionen.

"Seit Jahren wird von wirtschaftsliberalen Kräften in Österreich behauptet, umlagefinanzierte Pensionen seien nicht länger finanzierbar. Im gleichen Atemzug wird jedoch das ungerechte System der Privatpensionen von großen Teilen ÖVP-naher Organisationen, als das System der Zukunft verherrlicht", so Tauß am Donnerstag. ****

Die durch Spekulationen und die Finanzkrise entstandenen Verluste von privaten Pensionsversicherungspolizzen sind so hoch, dass sie zum Teil selbst mit der Prämie nicht mehr einzuholen sind und die Menschen um ihre Ersparnisse bringen.
"Die momentane Situation zeigt uns ganz klar, dass unsichere Aktien keine sichere Pension gewährleisten können", stellte Tauß fest.

Doch nicht nur die Unsicherheit dieser Produkte ist mehr als bedenklich. Auch die Finanzierung wird auf den Schultern der Steuerzahler ausgetragen. Unbestritten ist, dass die staatlichen Förderungen der Prämienbegünstigten Pensionsvorsorge und Zukunftsvorsorge dem Bund im Jahr 2009 90 Millionen Euro kosteten -mit steigender Tendenz. Die Junge Generation in der SPÖ fordert daher einen sofortigen Stopp der staatlichen Subventionierung spekulativer privater Pensionsvorsorgen zu Gunsten der ersten Säule unseres Pensionssystems und eines Schulterschlusses der Generationen.

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Katharina Weninger, katharina.weninger@spoe.at,
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