Vilimsky: "Standard" soll sich offiziell bei HC Strache und FPÖ entschuldigen!

Journalistische Sorgfaltspflicht wurde bewusst und vorsätzlich verletzt

Wien (OTS) - FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky korrigierte heute die wieder einmal fehlerhafte und tendenziöse Berichterstattung im "Standard". Denn selbstverständlich befanden sich am WKR-Ball zwei LVT-Beamte, die FPÖ-Obmann HC Strache aufgrund konkreter Drohungen den ganzen Abend begleiteten und auch während des Gesprächs mit Möchtegern-Wallraff Tobias Müller vom "Standard" anwesend waren. "Offenbar war Herr Müller schon so vernarrt in seine später konstruierte und verzerrte Schmuddelgeschichte, dass er diese Beamten hinter sich und in Straches Nähe nicht wahrgenommen hat", vermutete Vilimsky.

Strache wurde am Ball vom fraglichen Journalisten angesprochen, der ihn um ein Autogramm bat, ohne sich als Medienvertreter kenntlich zu machen. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein Gespräch, an dem auch ein älteres Ehepaar und der Geschäftsführer des Freiheitlichen Bildungsinstituts Klaus Nittmann plus Begleitung teilnahmen. Dabei wurde auch über die bekannte Aussage Jörg Haiders aus dem Jahr 1993 diskutiert.

"Dieses Zitat sollte eigentlich jedem in der österreichischen Innenpolitik halbwegs sattelfesten Journalisten bekannt sein", meinte Vilimsky. "Und falls nicht, sollte man von einem korrekten und seriösen Journalisten erwarten können, dass er recherchiert." Ebenfalls hätte es die journalistische Ethik verlangt, dass Herr Müller sich spätestens nach dem Gespräch ausgewiesen und nachgefragt hätte, wie die Aussagen gemeint gewesen seien, anstatt sie in Folge völlig verzerrt, verdreht und aus dem Zusammenhang gerissen wiederzugeben. Nittmann seien sogar frei erfundene Zitate unterschoben worden.

Vilimsky forderte von Tobias Müller und der "Standard"-Chefredaktion eine offizielle Entschuldigung für diese unglaubliche und widerwärtige Vorgangsweise. Ebenso entschuldigen müsse sich der notorische FPÖ-Hasser Hans Rauscher, der beispielsweise in der ZiB24 am Dienstag solche schmutzigen und miserablen Methoden ausgesprochen gutgeheißen habe. Es sei widerlich, so eine schäbige Diffamierungsgeschichte aus politischer Motivation überhaupt veröffentlicht zu haben. Damit sei bewusst und vorsätzlich die journalistische Sorgfaltspflicht verletzt worden. Der "Standard" habe offenbar vor, sich in Richtung britischer Boulevardpresse zu entwickeln, und betrachte "The Sun" als neues Vorbild.

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