Csörgits: Mit dem Freiwilligengesetz wird neues Kapitel in Freiwilligenpolitik aufgeschlagen

Sozialausschuss behandelt Freiwilligengesetz und Novelle des Opferfürsorgegesetzes

Wien (OTS/SK) - "Mit dem Freiwilligengesetz wird ein neues Kapitel in der Freiwilligenpolitik in Österreich aufgeschlagen." So äußerte sich heute, Donnerstag, SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits anlässlich der Behandlung im Sozialausschuss des Nationalrates. "Dieses Gesetz ist ein wichtiges Instrument zur Förderung von freiwilligem Engagement", betonte Csörgits. Es legt die Rahmenbedingungen für das Freiwillige Sozialjahr, das Freiwillige Umweltschutzjahr, den Gedenkdienst sowie den Friedens- und Sozialdienst im Ausland fest. "Ich begrüße dieses deutliche Zeichen der Wertschätzung und gesellschaftlichen Anerkennung der Arbeit von Freiwilligen", betonte die SPÖ-Sozialsprecherin. Mit der ebenfalls im Sozialausschuss behandelten Novelle des Opferfürsorgegesetzes wird ein weiterer Beitrag zur Verwaltungsreform geleistet. ****

Mit dem Freiwilligengesetz wird ein wichtiger Punkt des Regierungsprogramms umgesetzt. Die Vorlage beinhaltet etwa eine Definition von freiwilligem Engagement für Förderzwecke, die Verankerung eines Freiwilligenrats sowie eines periodischen Freiwilligenberichts. Als zentrales Informationsmedium dient das Portal freiwilligenweb.at. Weiters ist Arbeitsmarktneutralität ein zentraler Aspekt des Entwurfs. Auch die Träger werden nach einem strengen Zulassungsverfahren ausgewählt. "Durch das Freiwilligengesetz wird Planungssicherheit geschaffen, eine sozialrechtliche Absicherung garantiert und die Klarstellung getroffen, dass kein Arbeitsverhältnis vorliegt. Darüber hinaus kommen junge Menschen in Kontakt mit sozialen Berufen, was auch für zukünftige Berufsentscheidungen von Bedeutung sein kann", führte Csörgits aus.

Mit der Novelle des Opferfürsorgegesetzes wird ein Beitrag zur Verwaltungsreform geleistet. Die Zuständigkeit für die Opferfürsorge wird damit von den Ländern zum Bund verschoben. Statt der Ämter der Landesregierungen wird in Zukunft das Bundessozialamt für den Vollzug zuständig sein. Das gewährleistet ein bürgernahes Beratungs- und Betreuungsangebot. (Schluss) mo/sas

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002