ARBÖ: 70 Prozent mehr "Kälte"-Panneneinsätze - FOTO

"Kälteexperten"-Tipps der ARBÖ-Pannenfahrer - "Ein bissl Tee und ein guter Schmäh, dann tut die Kälte auch nicht weh!"

Wien (OTS) - Die klirrende Kälte lässt die Telefonleitungen des ARBÖ-Pannendienstes heiß laufen! 70 Prozent mehr Einsätze in den heutigen Morgenstunden. Zusätzlich verrät der ARBÖ, wie sich die ARBÖ-Pannenfahrer selbst bei Temperaturen bis minus 20 Grad warm halten und "einsatzfit" bleiben.

Heute, zwischen fünf und acht Uhr in der Früh stiegen die Panneneinsätze des ARBÖ um 70 Prozent an. Hauptgrund sind ältere Batterien oder Dieselfahrzeuge, die bei Temperaturen bis zu minus 20 Grad Celsius derzeit einfach "njet" sagen. "Der ARBÖ-Pannendienst ist österreichweit derzeit zu 99 Prozent mit Starthilfe beschäftigt", fasst Günther Frühwirth vom ARBÖ Salzburg zusammen.

Kälteexperten sind die ARBÖ-Pannenfahrer selbst, die stundenlang im Freien versuchen, "eingefrorene" Fahrzeuge der ARBÖ-Mitglieder wieder flott zu bekommen. Abgesehen von der warmen langen Unterhose, spezieller Thermobekleidung mit Sturmhaube, die auch die Ohren schützt und fingerlosen Handschuhen, ist der wichtigste Tipp, immer in Bewegung zu bleiben. "Das raten wir auch unseren Mitgliedern, bis wir vor Ort helfen können", so Günther Frühwirth vom ARBÖ Salzburg. "Einfach am Stand hüpfen, Arme dabei schwingen, ein paar Mal ums Auto laufen." Wichtig ist auch, regelmäßig zu Trinken, "jeder der mit dem Auto unterwegs ist, sollte eine Thermoskanne mit was Warmen mitnehmen, man weiß ja nicht, ob man nicht irgendwo hängen bleibt", so Frühwirth weiter. ARBÖ-Pannenfahrer Zeljko Juratovic vom ARBÖ Klagenfurt hat sogar ein eigenes "Gute-Laune-Tee-Motto": "Ein bissl Tee und ein guter Schmäh, dann tut die Kälte auch nicht weh!"

Günter Weisz vom ARBÖ Steiermark: "Kommen wir zu einer Pannen vor Ort, lassen wir das Mitglied in unserem Pannenfahrzeug aufwärmen, während wir uns um das Fahrzeug kümmern. Bei längeren Außeneinsätzen verwenden wir spezielle Bodenmatten, um die Bodenkälte im Schach zu halten. Wichtig sind auch Energieriegel, weil der Körper durch die Kälte mehr Energie verliert als normal. Schuh- und Handwärmer sind Geheimtipps. Diese gibt es im Fachhandel und leisten prima Dienste für alle, die im Freien arbeiten müssen."

Harald Mitterbauer vom ARBÖ Niederösterreich: "Jedem, der sich oft die Hände waschen und dann gleich wieder im Freien arbeiten muss, ist auch angeraten, die Hände sehr sorgfältig abzutrocknen, sodass keine Restfeuchtigkeit zurückbleibt. Hände danach sofort mit einer guten Fettcreme einschmieren. Und Hautschutzcremen mit speziellen rückfettenden Zusatzstoffen gehören sowieso zum Non-Plus-Ultra der ARBÖ-Kälteexperten."

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