Becker: EU-Flagge auf Trikots von Sportteams stärkt europäische Identität

EU-Parlament verstärkt Kampf gegen Doping und Sportwettenbetrug

Brüssel, 2. Februar 2012 (OTS) "Dass Sport für den gesellschaftlichen Zusammenhalt viel leistet, wissen wir
nicht erst seit gestern. Aber die Frage ist, ob wir alle
positiven Effekte des Sports für Gesundheit, Wirtschaft
und Beschäftigung in Europa ausreichend nutzen. Als
Europapolitiker haben wir die Aufgabe, Sport als
Allgemeingut zu fördern und für Rahmenbedingungen zu
sorgen, durch die dessen positive Kraft voll zur Wirkung
kommt", so der Kultur- und Bildungssprecher der ÖVP im Europäischen Parlament, Heinz K. Becker, zum heute
beschlossenen Bericht zur europäischen Dimension des
Sports. "Sport ist auch ein wesentlicher Faktor zur
Stärkung der europäischen Identität und das soll auch bei internationalen Sportbewerben deutlich sichtbar werden",
so Becker und begrüßt den Vorschlag des Europäischen
Parlaments, die EU-Flagge auf Trikots europäischer
Sportteams anzubringen. ****

Das Parlament fordert die Mitgliedsstaaten außerdem
dazu auf, Sport in höherem Maße in Lehrplänen vorzusehen,
und freiwilliges Engagement in Sportvereinen durch
entsprechende rechtliche und steuerliche
Rahmenbedingungen zu fördern. Becker fordert
international verpflichtende Maßnahmen gegen Doping und Sportwettenbetrug: "Wir müssen unter allen Umständen die Integrität des Sports schützen und eine europäische Linie
finden, um diese effizient zu verteidigen. Doping und vor
allem Wettmanipulationen sind internationale Probleme und
es bedarf eines entschlossenen weltweiten Vorgehens,
vergleichbar mit dem Kampf gegen Drogenhandel und -
missbrauch", so Becker.

Zum konkreten Vorschlag die europäische Identität bei internationalen Sportwettbewerben zu stärken, erklärt
Becker: "Wenn beispielsweise Gregor Schlierenzauer die Vierschanzentournee gewinnt und außer der
österreichischen Flagge auch eine EU-Flagge am Leiberl
zeigt, dann entspricht das der Tatsache, dass wir uns als Österreicher und Europäer zugleich über seinen Sieg
freuen können." Becker betont, dass es sich dabei noch um
eine rein freiwillige Geste handele. "Heute geht es nicht
um Vorschriften, sondern um erste Schritte, den Sport und
die europäische Identität zu stärken", so Becker.

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