Klirrende Kälte: Andrang auf warmen Ort und warmes Essen kaum bewältigbar

Diakonie warnt Regierung vor Kürzungen im Budget bei Hilfsangeboten

Wien (OTS) - Die klirrende Kälte lässt den Andrang von Menschen in Not auf einen warmen Ort und ein warmes Essen massiv steigen. Die Nachfrage nach einem warmen Platz und einem warmen Essen ist kaum bewältigbar", berichtet die Diakonie aus ihrer sozialen Einrichtung Häferl in Wien.

Soziale Notstellen, Beratung und Hilfe sind in solchen Situationen für Armutsbetroffene eine existentielle Frage. "Hier zu kürzen wäre eine Katastrophe" , warnt der Sozialexperte der Diakonie, Martin Schenk, die Verhandler der Sparpakete. Ein Kahlschlag bei den sogenannten Ermessensausgaben macht soziale Hilfsangebote kaputt".

Diese Hilfen werden mehr als je gebraucht. Die servierten Menüs im Häferl sind in den letzten Jahren stark gestiegen: in zwei Jahren von 10734 auf 14067 Menüs, 2004 waren es noch 5027.

"Wir sind keine Ausspeisung, wir servieren unseren Gästen das Essen, der Unterschied ist uns wichtig!," so die Mitarbeiter des Häferls. Seit über 10 Jahren sind es täglich im Schnitt 100 Menschen, die an vier Tagen pro Woche im Häferl mit Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise versorgt werden, und die sich dort treffen und ein bisschen zu Hause fühlen. 's Häferl ist an vier Tagen in der Woche für alle Menschen geöffnet. An diesen Tagen bieten wir jedem Gast gratis Essen an, wir verteilen bei Bedarf Kleidung und bieten Raum für soziale Kommunikation und Beratung.
Geld- und Lebensmittelspenden werden dringend gebraucht. Auch "sich selbst spenden" und für die Gäste kochen ist eine Möglichkeit zu helfen.

www.haeferl.net

Rückfragen & Kontakt:

Diakonie Österreich 01/ 409 80 01
(Roberta Rastl-Kircher 0664/3149395)
oder Martin Schenk (0664/ 544 55 54)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DIK0001