Tanner: "SP-Steindl hat keine Ahnung von Landwirtschaft"

Bauernbunddirektorin wehrt sich gegen unqualifizierte Angriffe auf die Bauern

St. Pölten (OTS) - Als absolut haltlos bezeichnet die Direktorin des NÖ Bauernbunds, Klaudia Tanner, die heute von SP-Geschäftsführer Günter Steindl erhobenen Vorwürfe, Mittel des Landes Niederösterreich für die Landwirtschaftskammer würden nicht effizient eingesetzt. "Mit dieser Attacke setzt Steindl die von der SPÖ-Parteizentrale in Wien ausgerufene und der Arbeiterkammer unterstützte Schmutzkübelkampagne gegen die heimischen Bäuerinnen und Bauern fort", so Tanner.

Erst vor wenigen Tagen habe die SPÖ die Studienbeihilfen für Bauernkinder massiv kritisiert, obwohl lediglich 2700 Studenten aus bäuerlichen Familien bei einer Gesamtzahl von 350.000 Studenten diese Beihilfe beziehen. Dies ist nicht einmal ein Prozent der Studierenden. "Sobald es um die Bauern geht, setzt offenbar für die SPÖ der Bildungsauftrag aus", ärgert sich die Bauernbunddirektorin.

Offensichtlich habe Steindl keine Ahnung von den Grundlagen einer leistungsfähigen Landwirtschaft und sollte in Angelegenheiten der Landwirtschaftskammer seine eigenen Kammerfunktionäre befragen. Diese stellten ihr regelmäßig das beste Zeugnis aus. SPÖ-Landeskammerrat Josef Etzenberger sei als Vorsitzender im Kontrollausschuss der Landwirtschaftskammer voll in die Arbeit eingebunden. Bei allen Prüfungen und Sitzungen habe Etzenberger der Landwirtschaftskammer eine sehr sparsame Geschäftsgebarung attestiert und dies auch dezidiert wiederholt zu Protokoll gegeben.

"Es ist mehr als bedauerlich, dass die SPÖ und die von ihr geführte Arbeiterkammer auch ständig auf bäuerliche Arbeitnehmer losgehen. Die AK-Zwangsbeiträge der Nebenerwerbslandwirte werden sehr gerne kassiert und zur Polemik gegen die Bauern verwendet", kritisiert Direktorin Tanner.

Rückfragen & Kontakt:

Herbert Pollak
NÖ Bauernbund
+43/650/2831995

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AIM0002