Schieder: Gedenken an den großen Reformer Christian Broda

Heute 25. Todestag des ehemaligen Justizministers

Wien (OTS/SK) - "Christian Broda zählt unbestritten zu den großen Reformern der Justizpolitik in Österreich. Sein Engagement, gesellschaftliche Veränderungen, oftmals auch gegen massiven Widerstand, durchzusetzen, macht ihn zu einem Vorbild für die heutige Politik", sagte Finanzstaatssekretär Andreas Schieder anlässlich der heutigen Veranstaltung zum 25. Todestag des ehemaligen Justizministers unter dem Titel "Christian Broda - Gedenken und Ausblick" im Palais Epstein. Schieder erinnert in diesem Zusammenhang unter anderem an die Aufhebung der Todesstrafe, die Aufhebung der Strafbarkeit der Homosexualität und die Gleichstellung von Mann und Frau im bürgerlichen Recht. ****

In seiner langen Karriere als Bundesrat, Nationalrat und Justizminister verfolgte Broda die Idee einer gefängnislosen Gesellschaft. "Eine offene Gesellschaft voranzutreiben, war das erklärte Ziel von Christian Broda. Ein Auftrag, der bis heute seine Gültigkeit besitzt", so Schieder.

Als Bezirksvorsitzender der SPÖ-Penzing weist Schieder auch auf die Bedeutung des 14. Wiener Gemeindebezirks in der Biographie des ehemaligen Justizministers hin. "Christian Broda ist nicht nur in Penzing geboren und war langjähriges Mitglied des Bezirksvorstandes, auch in den politischen Entscheidungsprozessen hat der 14. Bezirk eine gewichtige Rolle gespielt. So ist etwa die Fristenlösung zwischen Christian Broda und Johanna Dohnal in Penzing vereinbart worden." (Schluss) ah

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