WGKK weist Vorwürfe der Psychotherapeuten zurück

Wiener Gebietskrankenkasse wendet jährlich rund 10 Millionen Euro für Psychotherapie auf

Wien (OTS) - Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) weist die
Kritik vehement zurück, wonach dem größten Versorgungsverband für Psychotherapie die Behandlungsmöglichkeiten abrupt verwehrt werden. Seit Jahren wird mit den Vertragspartnern in diesem Bereich ein Stundenkontingent vereinbart. Die WGKK bezahlt hierfür eine Pauschale, über die die Vereine verfügen. Mit diesem Geld werden sowohl Therapie als auch Administration abgegolten. Wie das Geld im Detail aufgewendet wird, obliegt den Vereinen.

Das Modell hat sich - mit einer Ausnahme - bisher bewährt. Der größte Versorgungsverband WGPV (Wiener Gesellschaft für psychotherapeutische Versorgung) hat das vereinbarte Kontingent in den vergangenen Jahren allerdings kontinuierlich überzogen. Jährlich akkordiert wurde ein Kontingent von knapp 74.000 Stunden. Darüber hinaus hat der WGPV in der jüngeren Vergangenheit aber rund 28.000 Stunden verbucht, die von der WGKK vertraglich nicht gedeckt waren. Um diesen Rucksack abzubauen wurde nun vereinbart, das jährliche Volumen entsprechend anzupassen. Laufende Therapien sind davon selbstverständlich nicht betroffen.

Die WGKK hält fest, dass die vertraglich festgesetzten Jahreskontingente bei den übrigen Vertragspartnern bisher zu keinerlei Problemen geführt haben. Insgesamt wendet die WGKK pro Jahr knapp zehn Millionen Euro für die Psychotherapie auf. Das entspricht rund 55 Prozent aller in Österreich verordneten Behandlungen.

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