- 01.02.2012, 14:20:49
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WGKK weist Vorwürfe der Psychotherapeuten zurück
Wiener Gebietskrankenkasse wendet jährlich rund 10 Millionen Euro für Psychotherapie auf
Wien (OTS) - Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) weist die
Kritik vehement zurück, wonach dem größten Versorgungsverband für
Psychotherapie die Behandlungsmöglichkeiten abrupt verwehrt werden.
Seit Jahren wird mit den Vertragspartnern in diesem Bereich ein
Stundenkontingent vereinbart. Die WGKK bezahlt hierfür eine
Pauschale, über die die Vereine verfügen. Mit diesem Geld werden
sowohl Therapie als auch Administration abgegolten. Wie das Geld im
Detail aufgewendet wird, obliegt den Vereinen.
Das Modell hat sich - mit einer Ausnahme - bisher bewährt. Der
größte Versorgungsverband WGPV (Wiener Gesellschaft für
psychotherapeutische Versorgung) hat das vereinbarte Kontingent in
den vergangenen Jahren allerdings kontinuierlich überzogen. Jährlich
akkordiert wurde ein Kontingent von knapp 74.000 Stunden. Darüber
hinaus hat der WGPV in der jüngeren Vergangenheit aber rund 28.000
Stunden verbucht, die von der WGKK vertraglich nicht gedeckt waren.
Um diesen Rucksack abzubauen wurde nun vereinbart, das jährliche
Volumen entsprechend anzupassen. Laufende Therapien sind davon
selbstverständlich nicht betroffen.
Die WGKK hält fest, dass die vertraglich festgesetzten
Jahreskontingente bei den übrigen Vertragspartnern bisher zu
keinerlei Problemen geführt haben. Insgesamt wendet die WGKK pro Jahr
knapp zehn Millionen Euro für die Psychotherapie auf. Das entspricht
rund 55 Prozent aller in Österreich verordneten Behandlungen.
Rückfragehinweis:
Wiener Gebietskrankenkasse Öffentlichkeitsarbeit Mag. Evelyn Holley-Spieß Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Wienerbergstraße 15-19 1100 Wien Tel.: +43 1 601 22-2254 Fax.: +43 1 601 22-2135 E-Mail: [email protected]
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