FPÖ-Kickl: Arbeitslosigkeit steigt - Wo bleibt ein brauchbarer Gegenstoß Hundstorfers?

Sozialminister ist Meister des Herunterspielens, während Arbeitslosigkeit kontinuierlich im Anstieg begriffen ist

Wien (OTS) - Die von Sozialminister Hundstorfer verkündete "stabile" Lage am Arbeitsmarkt sei eine realitätsfremde Verzerrung einer gefährlichen Negativ-Dynamik. "Von Stabilität kann nicht die Rede sein", kritisierte FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl. Innerhalb der bekannten Problemgruppen der Jugendlichen, der Leiharbeiter, der älteren Menschen und der Frauen sei die Entwicklung äußerst negativ und die Arbeitslosigkeit steige drastisch, so Kickl heute in Reaktion auf die aktuellen Arbeitsmarktzahlen.

Es sei höchst besorgniserregend, dass von Seiten des Ministers kein Kurs des vorausschauenden Gegensteuerns angekündigt werde, sondern lediglich die übliche Selbstbeweihräucherung mittels hinkender Vergleicher mit den anderen EU-Ländern strapaziert würde. Ein effizientes Dagegenhalten hätte vor dem Hintergrund der prognostizierten Wirtschaftsentwicklung schon vor einigen Monaten erfolgen müssen. Kickl kritisierte in diesem Zusammenhang die trotz massiver Neuverschuldung im Budget 2012 schwache budgetäre Ausstattung für Kurzarbeitsmaßnahmen in Kombination mit einem unpraktikablen Zugang für Klein- und Mittelbetriebe sowie das völlige Fehlen eines Regierungskonzepts im Kampf gegen die Altersarbeitslosigkeit. "Das Regierungsmodell für die Zukunft sieht offenbar vor, dass die Menschen künftige nicht aus dem Arbeitsprozess in die Pension wechseln sondern aus der Arbeitslosigkeit in den Pensionistenstatus übergehen", kritisiert der freiheitliche Arbeitnehmer- und Sozialsprecher.

Kickl befürchtet, dass sich die negative Entwicklungen der Beschäftigungsquoten innerhalb der problematischen Gruppen in den nächsten Monaten weiter verschärfen würden, stünde ja auch noch die Belastungskeule der Bundesregierung samt allen schmerzhaften Folgewirkungen vor der Türe. Hier sei damit zu rechnen, dass es nicht zu arbeitsmarktpolitischen Verbesserungen komme, sondern ganz im Gegenteil weitere Segmente des Arbeitsmarkts in Abwärtsstrudel gezogen würden, schloss Kickl.

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