RAG: Erdgasspeicher bringen Höchstleistungen

Kältewelle ist Grund für höchste Ausspeicherraten aller Zeiten

Wien (OTS) - Die klirrende Kälte hat den Energiebedarf auch in Österreich deutlich erhöht und die Erdgasspeicher der RAG in Oberösterreich und Salzburg arbeiten auf Hochtouren. "Wir sind bestens für diese Kältewelle gerüstet: Unsere Speicher sind komplett gefüllt, seit heute Nacht haben wir die höchsten Ausspeicherraten aller Zeiten", unterstreicht Markus Mitteregger, Generaldirektor der RAG, die Leistungskraft des größten österreichischen Erdgasspeichers und den hohen Grad an Versorgungssicherheit mit Erdgas in Österreich. Pro Stunde werden derzeit aus allen Speichern rd. 1,5 Millionen Kubikmeter Gas ausgespeichert, somit sind 70 % der Gesamtleistung genutzt. Diese Mengen entsprechen dem Bedarf von einer Million Haushalten. "Wir haben eine verstärkte Industrienachfrage festgestellt und erwarten auch einen steigenden Gasbedarf für die Stromproduktion in den Gaskraftwerken.", so Mitteregger.

RAG hat im Frühjahr 2011 mit der Fertigstellung der zweiten Ausbauphase des Speichers Haidach und der Inbetriebnahme des Speichers 7Fields die Kapazitäten mehr als verdoppelt. Dass diese Kapazitäten nunmehr bereits zu 70 % ausgelastet sind, bestätigt die vorausschauende Investition in die Versorgungssicherheit mit Energie in Österreich und den angrenzenden Nachbarländern.

Die drei großen RAG Erdgasspeicher Haidach, 7Fields und Puchkirchen haben gemeinsam eine Speicherkapazität von rund 5 Milliarden Kubikmetern. Die RAG verfügt über eine 30-jährige Erfahrung in der Speicherung von Erdgas und zählt zu den führenden technischen Speicherbetreibern Europas. Insgesamt lagern in österreichischen Erdgasspeichern rund sieben Milliarden Kubikmeter Erdgas. Das entspricht rund 85 % des österreichischen Jahresbedarfs von 8,4 Milliarden Kubikmetern. Mit diesen Vorräten liegt Österreich im europäischen Spitzenfeld.

Rückgrat der Versorgungssicherheit

In den letzten Jahren hat die RAG gemeinsam mit ihren Partnern über eine Milliarde Euro in den Ausbau der Gasspeicherkapazitäten in Oberösterreich und Salzburg und damit in die Versorgungssicherheit Österreichs und Mitteleuropas investiert. "Wie schon im Jänner 2009 zeigt sich auch jetzt wieder wie wichtig und vorausschauend diese hohen Investitionen in den Ausbau und Betrieb unserer Erdgasspeicher waren.", betont Mitteregger. Nach den Lieferausfällen wurde in Österreich weiter in die Verbesserung des Netzes investiert, so kann u.a. das Gas in den europäischen Netzen in beide Richtungen fließen.

Erdgasspeicher sind Energiespeicher

Erdgasspeicher sind ein zentraler Bestandteil einer wirtschaftlichen, sicheren und umweltfreundlichen Energieversorgung in Europa und werden durch den steigenden Anteil erneuerbarer Energieträger an der Energieversorgung weiter an Bedeutung gewinnen. In Verbindung mit hocheffizienten Gaskraftwerken gehen sie eine perfekte Symbiose mit Wind- und Solarenergie ein. Auch die künstliche Erzeugung von Gas aus Wind- und Sonnenenergie wird immer mehr zum Thema. Diese "Power to Gas" Technologie wird von vielen Fachleuten als DIE Lösung für eine der größten Herausforderungen der Zukunft gehalten: die Speicherung von Energie in großem Umfang. "Die Nachnutzung ehemaliger Erdgasporenlagerstätten als unterirdische Energiespeicher ist dabei das Mittel der Wahl mit großem Entwicklungspotenzial für die Zukunft", betont Markus Mitteregger, Generaldirektor der RAG.

Unternehmensportrait

Die RAG Rohöl-Aufsuchungs Aktiengesellschaft ist das traditionsreichste Explorations- und Produktionsunternehmen Österreichs. Kerngeschäft ist die Aufsuchung und Förderung von Erdgas und Erdöl, sowie die Speicherung von Gas. Die RAG betreibt unter anderen mit dem Erdgasspeicher Haidach (Salzburg/OÖ) den größten Erdgasspeicher Österreichs. Mit einer Speicherkapazität seit April 2011 von rund fünf Mrd. Kubikmeter leistet RAG als technischer Betreiber einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit Österreichs und ganz Mitteleuropas. Über eine Milliarde Euro wurde in den vergangenen zehn Jahren nachhaltig in die Betriebe der RAG, in die Wiederbelebung der Erdölproduktion und in den Bau neuer Speicheranlagen investiert. Der Mitarbeiterstand hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt. Allein 2010 betrug das Investitionsvolumen ca. 200 Millionen Euro. Damit wurde nicht nur ein starker Beschäftigungsimpuls für den Zuliefersektor gesetzt, sondern auch krisensichere Dauerarbeitsplätze geschaffen. Derzeit beschäftigt die RAG rund 400 Mitarbeiter direkt und weitere rund 500 indirekt, der überwiegende Teil in Oberösterreich und Salzburg. Dazu kommen weitere 1.000 Personen, die auf den RAG Baustellen beschäftigt waren und sind.

Seit Bestehen des Unternehmens hat die RAG mehr als 15 Millionen Tonnen Rohöl und mehr als 27 Milliarden Kubikmeter Erdgas gefördert. Heute verkauft die RAG rund 600 Millionen Kubikmeter Erdgas und produziert 140.000 Tonnen Rohöl. Die Aufsuchungs- und Fördergebiete der RAG konnten in den letzten Jahren erweitert werden. RAG ist außerhalb Österreichs in Deutschland, Ungarn, Polen und der Ukraine tätig.

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