Diakonie: Klirrende Kälte in Osteuropa bedroht die ärmsten Menschen

Alte Menschen in Moldawien brauchen dringend Hilfe

Wien (OTS) - Die Kältewelle hat Osteuropa fest im Griff. In Moldawien leiden besonders Kinder und ältere Menschen, denn viele von ihnen leben unter schlimmen Bedingungen. Hilfe erhalten sie von der Diakonie.

"Unsere Projektpartner in Moldawien kümmern sich dieser Tage um die durch die Kälte akut bedrohten alten Menschen in der Stadt Straseni und in den Dörfern im Umland. Wir in Österreich können uns die Lebensbedingungen, unter denen diese Menschen leben, kaum vorstellen. Sie haben kein Heizmaterial, ihre Häuser haben keine oder kaputte Fenster und sogar die Wände haben Löcher", schildert Dagmar Lassmann, Leiterin der Diakonie Austria, die Lage in den Dörfern nahe Straseni in Moldawien.

"Die aktuelle Kältewelle verschlimmert die Situation und viele ältere Menschen, die oft auch krank sind, leiden jetzt zusätzlich vielfach unter akuten Atemwegserkrankungen", so Lassmann.
Die Diakonie arbeitet seit einem knappen Jahr mit der lokalen Organisation Neoumanist Association in Straseni zusammen und kann, unterstützt durch das österreichische Sozialministerium, Basishilfe leisten.

"Wir können die Menschen versorgen, wenn Sie Wunden haben, oder Injektionen brauchen und wir spenden immer wieder auch Lebensmittel für ältere Personen, die in extremer Armut leben. Viele haben gesundheitliche und soziale Probleme und bekommen keine Unterstützung von ihren Familien oder ihrer Gemeinschaft", so Lassmann.

"Der Diakonie ist es wichtig, dass die von ihr betreuten Menschen wöchentlich besucht werden. Bei jedem Besuch bringen wir ihnen ein Nahrungspaket, wir sorgen für die nötige Hygiene, erledigen Einkäufe und begleiten die Menschen zu Ämtern oder zum Arzt.
Wegen der aktuellen Notsituation müssen wir unsere Hilfe in der Region ausweiten und sind auf Spendengelder angewiesen", so Lassmann abschließend und bittet um Spenden.

Spendenzweck: "Moldawien"
Spendenkonto:
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BLZ 60.000
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