ÖVP LPO Martinz: Baltisch Adriatische Achse ohne Schutz für Kärntner Zentralraum sinnlos.

Weiterplanung der Hochleistungsstrecke von Klagenfurt nach Villach unverzichtbar.

Klagenfurt (OTS/VP) - =

"So geht das nicht, mehrere Millionen Euro
wurden bereits in Planungsarbeiten für die HL-Bahnstrecke Klagenfurt Villach investiert, offenbar nutzlos", kritisiert ÖVP Obmann Josef Martinz die jüngsten Aussagen von ÖBB Chef Kern. Danach sei eine Weiterplanung der HL-Strecke durch Klagenfurt bis Villach als Teil der Baltisch Adriatischen Achse nicht erforderlich. Die Baltisch-Adriatische Achse macht aber nur Sinn, wenn der Zentralraum Kärntens mit Klagenfurt und der Wörtherseeregion geschützt wird und nicht drohenden, nicht verkraftbaren Belastungen ausgesetzt wird. Belastungen, die auch dem Wörthersee-Tourismus Millionen Verluste zufügen würde.
Der ÖBB-Chef ignoriert mit seiner Haltung jedenfalls die Interessen von mehr als 100 000 Menschen im Zentralraum Kärntens. Es ist auch unverständlich, dass eine ÖBB Hochleistungsstrecke nur zu 80 Prozent fertig gestellt werden soll", so Martinz. Selbstverständlich sei auf der Baltisch-Adriatischen Achse künftig eine deutliche Zunahme des Güter- und Personenverkehrs zu erwarten. Das sei ja der Sinn dieser Nord-Süd-Achse und der Grund dafür dass die EU die BAA dem ursprünglich außerhalb Österreichs geplanten Korridor 5 vorzieht und die BAA voraussichtlich finanziell unterstützen wird", sagt der ÖVP Chef. "Ich fordere die ÖBB Führung auf, sich vor Ort über die drohenden Belastungen zu informieren und ihre Entscheidung danach zu revidieren", sagt Martinz.
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