Leitl: Als Europameister am Arbeitsmarkt vorausschauend handeln!

"Wachstum stützen statt weitere Steuerbelastungen erfinden" - kräftiger Zuwachs bei Beschäftigung Älterer stützt höheres faktisches Pensionsalter

Wien (OTS/PWK080) - Wie die jüngsten Arbeitsmarkt-Statistiken belegen, konnte Österreich seinen Rang als Europameister mit den niedrigsten Arbeitslosenzahlen eindrucksvoll verteidigen. Die österreichische Wirtschaft beschäftigte im Jänner 2012 rund 3,4 Millionen Arbeitnehmer, das sind um 52.000 Menschen, davon 40.000 Ältere, mehr als vor 12 Monaten. Im Gegensatz zur EU, wo die Arbeitslosigkeit auf einen Rekordwert von 23,8 Millionen Menschen oder 9,9% gestiegen ist, blieb die Rate in Österreich stabil.

WKÖ-Präsident Christoph Leitl: "Das ist ein eindrucksvolle Leistung der heimischen Unternehmen. Ich gratuliere den österreichischen Betrieben und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, denn ihnen ist dieser Meistertitel zu verdanken".

Gerade jetzt, vor dem Hintergrund einer sich eintrübenden Konjunktur, dürfe man sich aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen, warnt Leitl. "Sieger bauen vor. Wir dürfen das europäische Spitzenranking unseres Arbeitsmarktes jetzt nicht durch falsche politische Maßnahmen gefährden. Jede Art der Verteuerung von Arbeit, sei es durch höhere Lohnnebenkosten oder eine weitere Steuerlast für Betriebe wie etwa eine höhere Körperschafts-, Schenkungs-, Erbschafts- , Gruppen- oder Vermögenssteuer - so wie das von Seiten der SPÖ überlegt wird-, ist kontraproduktiv. Ich kann daher nur vor weiteren Belastungspaketen in der Art, wie sie AK und ÖGB jüngst auf den Tisch gelegt haben, warnen. Die dramatischen Arbeitslosenzahlen in den Krisenländern zeigen uns: Arbeitsplätze lassen sich nicht "herbei steuern oder herbei regeln", wie das ÖGB und AK gerne hätten. Sie entstehen durch wettbewerbsfähige Betriebe und beschäftigungsfreundliche Bedingungen."

Der starke Zuwachs bei der Beschäftigung Älterer zeige, dass die Unternehmen auch hier ihrer Verantwortung nachkommen und dass der Arbeitsmarkt eine Anhebung des faktischen Pensionsalters gut verkraften wird.

Leitl: "Was Österreich jetzt braucht, sind nicht neue Steuern, sondern vernünftige Konsolidierungskonzepte, die ausgabenseitig ansetzen. Weitere Steuerbelastungen für die Betriebe sind Gift für die im europäischen Vergleich tolle Beschäftigung." (PM)

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