VP-Stiftner: Wieder Projektschlappe für die Grünen

Wien (OTS) - "Zuerst verlangen die Grünen lautstark eine Straßenbahnlinie statt des 13A Busses, jetzt entlarvt eine Studie, die die Verkehrsstadträtin selber in Auftrag gegeben hat, diesen Vorschlag als Schnapsidee", so der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Roman Stiftner. Das sei eine weitere Höchsleistung der ein Jahr alten neuen Chaosverkehrspolitik dieser Stadtregierung der Marke "Grün".

Zuerst vehement als absolut innovative Verkehrsidee eine 13er Straßenbahn zu verlangen und dann eine Studie auf den Tisch zu legen, in dem die eigene Idee zerpflückt werde und das Ganze dann mit Achselzucken zu quittieren, zeige, wie überfordert die Grünen mit den Agenden der Verkehrspolitik in der Stadtregierung sind. Die nun von Vassilakou vorgelegten Ergebnisse der Studie für einen Straßenbahnlinie 13 decken sich mit den Gegenargumenten, die die ÖVP immer wieder vorgebracht habe.

"Sie hätten nur die Einwände aller realistischen verkehrspolitischen Kräfte dieser Stadt anhören und berücksichtigen müssen, dann hätten sich die Grünen nicht nur eine Blamage, sondern auch den Steuerzahlern das Geld für eine Studie erspart", betont Stiftner. Dass die Steigungen auf bestimmten Stellen der geplanten Trasse einfach zu hoch seien, weiß jeder Anrainer der 13A Strecke. Auch stolz einen Gelenksbus als große technische Lösung für die Probleme beim 13A als Studienergebnis zu präsentierten, zeigt die mangelnde Innovationsfähigkeit des Ressorts.

Mit welcher Kaltblütigkeit man für eine Straßenbahn Parkplätze geopfert hätte, zeigt die Tatsache, dass in manchen Bezirken entlang der Trasse bis zu 50 Prozent der Parkplätze durch die Straßenbahnlinie verloren gegangen wären. "Wären die Probleme mit der Steigung nicht gewesen, die Grünen hätten diese, ohne mit der Wimper zu zucken, geopfert", so der VP-Verkehrssprecher. Nachdem auch durch den Gelenkbus Parkplätze verloren zu gehen drohen, verlangt Stiftner noch eine detaillierte Untersuchung, wie viele dies tatsächlich sein werden. An diese Untersuchung müsse man verkehrstechnische Überlegungen anschließen, wie man die Einführung der Gelenkbusse mit möglichst wenigen Parkplatzverlusten durchführen könne. "Nach dem Studienflop in der Mariahilfer Straße und den unkoordinierten Vorarbeiten für die Einführung der erweiterten Parkraumbewirtschaftung droht nun die Attraktivierung des 13A ebenfalls an der mangelnden verkehrspolitischen Kompetenz der Grünen zu scheitern", kritisiert Stiftner abschließend.

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