FPK-Trettenbrein: Auch Arbeiterkammer soll ihren Sparbeitrag leisten!

Aufgeblähte Bürokratie in AK durchforsten

Klagenfurt (OTS) - FPK-Arbeitnehmervertreter LAbg. Harald Trettenbrein stellt sich heute hinter LH Gerhard Dörfler und fordert von AK-Präsident Günther Goach mehr Effizienz im Umgang mit Förderungsgelder des Landes ein. Es sei blamabel für die Arbeiterkammer, dass die Landesregierung der AK nun nachweislich vorlebt wie man Förderungen mit weniger bürokratischem Aufwand ausbezahlt. Immerhin werden durch die Abwicklung und Ausbezahlung der Pendlerförderung durch die Landesregierung nun nachweislich jährlich 300.000 Euro eingespart.

Es sei daher wohl nur recht und billig, dass der Landeshauptmann nun auch die Fördergelder für den Konsumentenschutz genauer unter die Lupe nimmt. "AK-Präsident Goach ist aufgefordert der Öffentlichkeit zu erklären, weshalb der Konsumentenschutz in Salzburg um 100.000 Euro abgewickelt wird, die Kärntner Arbeiterkammer hingegen sagenhafte 360.000 Euro benötigt. Hier liegt wohl einiges im Argen", ärgert sich Trettenbrein und wirft Goach, der ja auch stellvertretender SPÖ-Parteiobmann der SPÖ ist, vor, die Arbeiterkammer immer mehr als Vorfeldorganisation der SPÖ zu missbrauchen. Die Fördergelder sollen beim Konsumenten ankommen und nicht in aufgeblähten Strukturen versickern, verlangt Trettenbrein eine Durchforstung der aufgeblähten Bürokratie in der Arbeiterkammer.

Auch die Arbeiterkammer könne ihren Sparbeitrag leisten. So wären, würde der AK-Präsident auf die ständige Eigenwerbung verzichten, 500.000 Euro locker einzusparen, zeigt sich Trettenbrein überzeugt. Goach wäre gut beraten sich auf seine wirklichen Aufgaben als Arbeitnehmervertreter zu konzentrieren. So sollte er dafür kämpfen, dass endlich die Kosten für die Fahrt zum und vom Arbeitsplatz für Arbeitnehmer steuerlich absetzbar gemacht werden oder dass "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" nicht zum Schlagwort verkommen. Aber anstatt sich für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einzusetzen, geht es dem AK-Präsidenten um parteipolitische Scharmützel. "In Kärnten haben wir leider zwei Präsidenten, die die Zwangsbeiträge ihrer Mitglieder zur Selbstdarstellung und für parteipolitisch motivierte Aktionen missbrauchen", verweist Trettenbrein auch auf den WK-Präsidenten. (Schluss)

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