Graf ruft alle politischen Kräfte auf, sich gegen Gewalt gegen Andersdenkende zu stellen

Verletzte Ballbesucher und Polizisten müssen zu Nachdenken über politische Aussagen und Methoden führen

Wien (OTS) - Der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf kritisiert den Verlauf der Diskussion über angebliche Aussagen von FPÖ-Obmann HC Strache beim Wiener Korporationsball. "Angesichts der Menschenjagd, die von manchen Teilnehmern der Demonstration gegen den Ball auf Besucher gemacht wurde, sollten einige Vertreter von Politik und Gesellschaft endlich in sich gehen und ihre Aussagen und Methoden überdenken. Anstatt dessen setzen sie aber ihre feindselige Agitation gegen Studentenverbindungen bzw. die Freiheitlichen leider fort", so Graf.

Das Thema, das dringend zu behandeln sei und auf das auch Strache hingewiesen habe, sei die Gewalt auf der Straße, die zahlreiche Besucher des Korporationsballs persönlich betroffen und einmal mehr auch zu Verletzten unter den eingesetzten Polizisten geführt habe. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand in diesem Land sich wünscht, dass politische Debatten derart zugespitzt werden, dass sie in Gewalt gegen Andersdenkende ausarten. Das ist das Problem, dem sich angesichts der Vorfälle alle Politiker zu stellen haben", stellt Graf fest.

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