Steindl: Penz wird zum Mühlstein für die VPNÖ

Sämtliche Vorwürfe zu den Jagden in Allentsteig und den Bestechungsversuchen in Gföhl sind bis heute unkommentiert

St. Pölten (OTS) - VP-Landtagspräsident Johann Penz hat in den letzten Tagen und Wochen für heftige Schlagzeilen gesorgt. SPNÖ-Landesgeschäftsführer Günter Steindl erinnert daran, dass Penz zu fraglichen Konditionen an Jagden in Allensteig teilgenommen haben soll und der FPÖ in Gföhl laut Medienberichten für die Zustimmung zu Gebührenerhöhungen im Gemeinderat 20.000 Euro zur Verwendung für das FPÖ-geführte Infrastrukturressort geboten haben soll.

"Das Verhalten von Penz zeigt ein Sittenbild für die Politik der ÖVP NÖ: Anscheinend ist man nicht abgeneigt, sich da und dort kostenlos zu bedienen - und wenn die ÖVP NÖ ihren Willen nicht durchsetzen kann, dann schreckt man offenbar auch nicht davor zurück, mit Methoden wie in Gföhl nachzuhelfen", hält Steindl zur Causa Penz fest.

Immer mehr FunktionärInnen der VPNÖ sind mit einer solchen Art Politik zu machen, nicht einverstanden. "In den letzten Tagen haben sich auch bei uns VP-FunktionärInnen gemeldet und sich klar von dieser Art der Politik distanziert - Penz wird offenbar zum Mühlstein der ÖVP NÖ", so Steindl weiter: "Landtagspräsident Penz soll endlich Rückgrat beweisen und zu den Vorwürfen klar Stellung beziehen, durchtauchen und aussitzen funktioniert nicht. Falls er weiter schweigt, wertet die SPÖ NÖ das als Schuldeingeständnis - dann muss Penz Konsequenzen ziehen und alle seine politischen Ämter zurücklegen."

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