GPA-djp/vida zu AUA/Leitl: Zurufe von außen weder Belegschaft noch Unternehmen dienlich

Vorschlag des Vorstands muss vom Tisch

Wien (OTS/GPA-djp/vida/ÖGB) - "Zurufe von außen sind weder der AUA-Belegschaft noch dem Unternehmen selbst dienlich", kommentieren der stv. Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Karl Proyer, und der Vorsitzende der vida-Sektion Verkehr, Gottfried Winkler, die heutige Wortmeldung von Wirtschaftskammerpräsident Leitl in der aktuellen Diskussion um ein neues Sparpaket für die AUA. Nach dem vom AUA-Management auf den Tisch geknallten und völlig inakzeptablen neuen "Sparkollektivvertrag" sei jetzt die Geschäftführung am Zug. Sie solle endlich vernünftige Vorschläge unterbreiten, über die man auch Gespräche führen kann, verlangen die beiden Gewerkschaften. Schließlich haben Betriebsrat und Gewerkschaften ihre Gesprächsbereitschaft bereits bekundet. "Auf dem Rücken der Belegschaft wird die Fluglinie jedenfalls nicht alleine zu sanieren sein", bekräftigten Winkler und Proyer.++++

Durch Fehlentscheidungen wechselnder Managements im letzten Jahrzehnt sei die AUA zum Misserfolg und an den Rand des Abgrunds geführt worden. "Die Belegschaftsvertretung und die Gewerkschaften haben hingegen immer zukunfts- und lösungsorientierte Ansätze verfolgt. Es dürfte Herrn Leitl entgangen sein, dass die Belegschaft bereits erhebliche Sanierungsbeiträge geleistet hat und die gültigen Kollektivverträge auch die Unterschrift der WKÖ tragen. Einseitige Diktate werden wir nicht akzeptieren", bekräftigten Proyer und Winkler. Das von der AUA-Geschäftsführung vorgelegte "Sparpapier" sei eine Provokation gegenüber den Beschäftigten und ihrer Vertretung gewesen.

Die Vorgangsweise des Managements habe gegen sämtliche sozialpartnerschaftliche Tradition verstoßen. "Wenn dem WKÖ-Präsidenten eine Einigung wirklich ein Anliegen ist, dann soll er seinen Einfluss geltend machen, dass der Spar-Kollektivvertragsvorschlag des Managements zurückgezogen wird. Dann werden rasche Verhandlungen sicher kein Problem sein, betonten die Gewerkschafter.

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