Appell an die Bundesregierung - Schuldenbremse darf kein Jobkiller werden

GBH-Muchitsch: Beschäftigung ist das Rezept gegen Wirtschaftskrisen!

Wien (OTS/GBH/ÖGB) - "Beschäftigung ist und bleibt das wirkungsvollste Rezept gegen Wirtschaftskrisen und für Budgetkonsolidierungen. Denn Beschäftigung steigert Kaufkraft und Konsum, verbessert die Konjunktur, sichert Steuern und Abgaben und verhindert Firmenpleiten und dadurch steigende Arbeitslosigkeit! Das ist und muss das 1x1 für Politik, Wirtschaft und uns Gewerkschaften sein", bekräftigt der neue Bau-Holz-Chef Josef Muchitsch anlässlich des Neujahrstreffens der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) vor rund 130 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Sozialversicherungen und Institutionen. ++++

Österreich darf sich bei der notwendigen Budgetkonsolidierung nicht zu Tode sparen. Ob die Herabstufung des Triple-A durch die Ratingagentur Standard & Poor's gerechtfertigt ist, sei dahingestellt. Ein Grund zur Herabstufung war jedoch die mangelnde Bereitschaft der Politik zu zusätzlichen Einnahmen und damit die Befürchtung, dass Beschäftigung und somit Kauf- und Konsumkraft in Österreich sinkt.

Muchitsch: "Die seit Wochen andauernde Berichterstattung über die Schuldenbremse verursacht Stillstand bei privaten Investitionen. Das WIFO prognostiziert bei Baubewilligungen einen Rückgang von 2 Prozent. Das stellt uns, Politik, Wirtschaft, Kammern, AMS und Sozialversicherungen, vor große Herausforderungen. Die Politik alleine wird aber nicht in der Lage sein, alles zu lösen. Deshalb haben wir rechtzeitig beschäftigungswirksame Konzepte erarbeitet. Diese müssen jetzt umgesetzt werden."

In diesem Zusammenhang verweist der neue Bau-Holz-Chef auf die Nachhaltigkeitsinitiative "Umwelt + Bauen" und die Bewusstseinskampagne "Bau auf A!". Beide wurden gemeinsam mit Experten erarbeitet. Sie sichern Beschäftigung und bringen dem Staat mehr Einnahmen als Ausgaben. Mit der Verlängerung des Sanierungsschecks und der Schwellenwerteverordnung sowie den geplanten Neuerungen im Bundesvergabegesetz und dem Lohn- und Sozialdumpingbekämpfungsgesetz konnten dank dieser Initiativen bereits erste Erfolge erzielt werden.

"Wir müssen mit unseren Steuereinnahmen und öffentlichen Förderungen in Zukunft effizienter, zielorientierter und dadurch gewissenhafter umgehen. Zur Ankurbelung der Wirtschaftslokomotive Bau sind öffentliche Investitionen, Förderungen und finanzielle Anreize dringend notwendig. Ein fairer Wettbewerb und nachhaltige Bauinvestitionen im Interesse unserer Kinder und unserer Umwelt sind das Gebot der Stunde", so Muchitsch abschließend.

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