SJ Burgenland schickt offenen Brief an BM Fekter

Reichenbremse statt Schuldenbremse

Wien (OTS) - Sehr geehrte Frau Finanzministerin!

Die Verteilung des Vermögens in Österreich wird von Tag zu Tag ungerechter. Die Bevölkerung mit weniger Vermögen wird immer ärmer, während sich die Superreichen über Gewinnmaximierungen freuen können.

Die Fakten:

  • 10 Prozent der ÖsterreicherInnen besitzen 2/3 des Gesamtvermögens!
  • 1 Prozent der Bevölkerung besitzt so viel Vermögen wie die untersten 90 Prozent!
  • Eine Kassiererin im Supermarkt muss prozentuell mehr Steuern zahlen als der Generaldirektor einer Bank!
  • Der "Miniwarenkorb", der Wohnen, Heizen, Treibstoff sowie Lebensmittel in die Berechnung mit einbezieht wurde im Vergleich zum Vorjahr um 7,1 Prozent teurer ...

Frau Finanzministerin Fekter, diese Liste würde sich ewig weiter schreiben lassen.
Wir fordern Sie daher dringend auf, die österreichische Steuerpolitik endlich gerechter zu gestalten. Kürzungen im Sozial-, Bildungs- und Arbeitsbereich beeinträchtigen die Zukunftschancen der jungen Menschen massiv und kommen für uns nicht in Frage!
Wir sammeln seit Monaten Unterschriften für die Einführung einer Millionärssteuer bei gleichzeitiger Entlastung von kleinen und mittleren Einkommen.

An dieser Stelle wollen wir Ihnen mitteilen, dass wir inzwischen tausende Unterschriften von vorwiegend jungen Menschen gesammelt haben. Die Stimmung in der Bevölkerung ist ein Spiegelbild unserer Forderungen.

Gerne würden wir Ihnen die Unterschriften persönlich überreichen, wir wären Ihnen daher für Terminvorschläge sehr dankbar!

Kilian Brandstätter, SJ-Landesvorsitzender
Martin Giefing, SJ-Landessekretär

Rückfragen & Kontakt:

Martin Giefing
SJ-Landessekretär
Tel.: +43 676 / 66 75 474

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SJO0001