ÖH: Masterstudierende sind Chance, keine Gefahr!

WU erneut Beispiel für Aushungerung der Hochschulen

Wien (OTS) - Badelt ließ gestern erneut mit der Darlegung der Kapazitätsengpässe der Wirtschaftsuniversität aufhorchen. Laut seiner Aussendung werde die WU nicht ausreichend mit finanziellen Mitteln versorgt, um alle Studieninteressierten - konkret ging es um Masterstudierende - bei guter Qualität betreuen zu können. "Wir verstehen Badelts Anliegen. Die WU ist erneut Beispiel für die dramatische Unterfinanzierung österreichischer Hochschulen geworden und das spüren die Studierenden sehr deutlich. Es ist ein Armutszeugnis für eine Bundesregierung, wenn sie es nicht schafft, ihre Priorität im Bildungsbereich zu setzen und diesen auch auszufinanzieren. Töchterle stiehlt sich wie gewohnt aus der Verantwortung und predigt lediglich sein Zugangsbeschränkungen-Gebet", so Angelika Gruber vom ÖH Vorsitzteam.

"Alle Studierenden, die einen Bachelor abgeschlossen haben, haben das Recht auf ein Masterstudium! Schon jetzt ist es oft schwierig - z.B. an der WU - in ein Masterprogramm zu kommen, da darf keine Sekunde an weitere Beschränkungen gedacht werden. Eine steigende Anzahl an Studierenden ist eine großartige Chance, das 2020 Ziel einer 38 prozentigen AkademikerInnenquote zu erreichen. Minister Töchterle scheint dieses immer wieder zu vergessen", zeigt sich Janine Wulz verärgert über die Politik des Ministers.

"Wir brauchen eine Regierung, die sich zu einem Ausbau der Kapazitäten bekennt - das gilt für Bachelor-, Master, sowie Doktorats- und PhD-Stellen. Neben der 38 Prozent AkademikerInnenquote scheinen Töchterle und Fekter nämlich stets auch ein zweites 2020 Ziel zu vergessen: die Anhebung des Hochschulbudgets auf 2 Prozent des BIP. Wie lange will die Regierung die Hochschulen und die Studierenden noch im Regen stehen lassen", fragt sich Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär. "Wir freuen uns schon darauf, unser Forum Hochschule Projekt Ende März zu präsentieren - dann kann wieder tatsächlich über Hochschulpolitik diskutiert werden!"

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