SP-Deutsch: Wird der Telekomskandal zum blauen Parteienfinanzierungsskandal?

Strache muss offenlegen, wer die Geldgeber der FPÖ sind

Wien (OTS/SPW) - "Wie sich die FPÖ ihre permanenten Hetzkampagnen eigentlich leisten kann, hat Beobachter immer schon vor Rätsel gestellt. Nun lüften sich die Schleier allmählich - 'profil' zufolge soll die Telekom den EU-Wahlkampf der FPÖ im Jahr 2004 mit 500.000 Euro finanziert haben. Geflossen sein sollen die Gelder über die mediaConnection Immohandel GmbH von Gernot Rumpold, mit dem Strache selbst bis 2004 geschäftlich eng verknüpft war. Der Telekomskandal ist damit auf dem besten Weg, sich zu einem handfesten FPÖ-Parteienfinanzierungsskandal auszuwachsen. Angesichts dieser Sachlage hat Strache umgehend alle Fakten auf den Tisch zu legen!", kommentierte der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Christian Deutsch am Dienstag entsprechende Medienberichte.****

Strache habe bislang nichts unversucht gelassen, die heutige FPÖ von Enthüllungen rund um den schwarzblauen Korruptionssumpf zu distanzieren: "Aber diese Rechnung geht nicht auf. Strache selbst war damals als stellvertretender Parteiobmann in Verantwortung." Auch gebe es zum "Druckkostenbeitrag" von 200.000 Euro, den die "Neue Freie Zeitung" vom Lobbyisten Hochegger erhalten hat, bislang kein klärendes Wort von Strache.

Der FPÖ-Obmann sei nun endgültig im Zentrum der Erhebungen zum Telekom-Skandal angekommen, so Deutsch abschließend: "Die Fragezeichen hinter der blauen Finanzgebarung werden immer größer. Bis heute unaufgeklärt sind angebliche Geldflüsse aus den Kassen arabischer Diktatoren, die noch unter Jörg Haider erfolgt sein sollen. Die Ermittlungen zu Provisionszahlungen nach der BUWOG-Privatisierung sind ebenfalls noch nicht abgeschlossen. Die neuen Erkenntnisse der Justiz fügen einen weiteren Mosaikstein hinzu. Angesichts dieser massiven Vorwürfe ist Strache gefordert, von sich aus offenzulegen, wer die Geldgeber der FPÖ sind!" (Schluss) tr

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