FPÖ unterstützt Ausbaupläne für Wasserkraft und will neues Ministeriengesetz

Hofer: Energie- und Umweltagenden müssen in einem Ressort behandelt werden

Wien (OTS) - Anlässlich der Präsentation des Wasserkatalogs durch Umweltminister Berlakovich unterstreicht FPÖ-Energie- und Umweltsprecher NAbg. Norbert Hofer, dass die FPÖ die Ausbaupläne für Österreichs Wasserkraft massiv unterstütze. Hofer: "Um unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und die damit verbundenen Belastungen zu reduzieren, ist es notwendig, alle heimischen Energieträger optimal zu nutzen. Neben dem verstärkten Einsatz von Energie aus Windkraft, Biomasse, Geothermie, Photovoltaik und Solarthermie müssen wir klug in den Ausbau der Wasserkraft investieren."

Da sich Minister Berlakovich in seinen heutigen Stellungnahmen einmal mehr für die Energieautarkie Österreichs ausgesprochen hat, die nach wissenschaftlicher Meinung bis zum Jahr 2050 umsetzbar wäre, weist Hofer auf die Notwendigkeit einer Neuorganisation der Ministerverantwortlichkeiten hin: "Berlakovich ist Umwelt- und Landwirtschaftsminister und für das Thema Energie gar nicht zuständig. Nicht einmal beim Ökostromgesetz wird er in seiner Verantwortlichkeit als Minister tangiert. Ich habe hier genau so wie meine Abgeordnetenkollegen von den anderen Parteien ausschließlich mit Minister Mitterlehner verhandelt. Es ist daher dringend angebracht, sich von der antiquierten Ansicht zu verabschieden, dass die Ressorts Landwirtschaft und Umwelt in einem Ministerium angesiedelt werden müssen, das Thema Energie aber abseits behandelt wird. Energie- und Umweltpolitik sind heute zwei Seiten einer Medaille und müssen dringend im Rahmen einer Verantwortlichkeit behandelt werden."

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