PVÖ-Wien Lindenmayr: Einkommensschwächere Pensionistinnen und Pensionisten dürfen nicht Schröpfopfer der Nation werden

Wien (OTS/SPW) - "Die außergewöhnlich hohen Preissteigerungen in den letzten Monaten vor allem bei den Gütern des täglichen Bedarfs treffen die PensionistInnen besonders hart. Sie sind - neben den durchaus maßvollen und von Verantwortung getragenen Pensionsanhebungen der letzten Jahre - hauptverantwortlich dafür, dass viele der PensionistInnen unter dem Strich reale Einkommenseinbußen hinnehmen müssen. Deshalb ist es unverständlich wie ebenso unfair, dass sowohl Politiker wie auch sogenannte "Experten" im Zuge der Diskussion über das Sparpaket ständig weitere Einschränkungen auch bei bereits bestehenden Pensionen fordern", stellte Dienstag der Landessekretär des Wiener Pensionistenverbandes, Landtagsabgeordneter Siegi Lindenmayr fest.****

"Die PensionistInnen haben bereits in den vergangenen Jahren nachweislich deutliche Beiträge zur Budgetkonsolidierung geleistet", so Lindenmayr weiter. Jene, in der Regel finanziell gut situierten Politiker und "Experten", die ständig weitere Einschnitte bei den PensionistInnen forderten, hätten offensichtlich von der Lebensrealität der großen Mehrheit dieser Bevölkerungsgruppe keine Ahnung. Lindenmayr: "Wer mit 800, 900 oder auch 1.200 Euro Monatseinkommen seinen Lebensunterhalt bestreiten muss, muss jeden Cent zweimal umdrehen, bevor er ihn ausgeben kann. Jetzt jene, die die Finanz- und die daraus resultierende Wirtschaftskrise in keiner Weise verursacht haben, neuerlich zur Ader lassen zu wollen, während andere Millionen Schwarzgelder auf Konten in Steueroasen verschieben oder Millionen steuerfrei erben, widerspricht jedem Gerechtigkeitssinn und ist unerträglich. Die Regierung muss daher für eine faire Verteilung der Lasten des Sparpakets sorgen. Die ohnehin einkommensschwächeren Pensionistinnen und Pensionisten dürfen jedenfalls nicht die Schröpfopfer der Nation werden", schloss Lindenmayr. (Schluss)

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