Fachverband UBIT fordert bessere Standortpolitik für IKT-Leitbetriebe

Obmann Harl: "Rumänien konnte durch klare IKT-Ausrichtung mehr Betriebe ins Land holen"

Wien (OTS/PWK072) - Im Rahmen des "International eGovernment Cooperation Forum 2012", das am 27. Jänner von der Außenwirtschaft Österreich in der Wirtschaftskammer Österreich veranstaltet wurde, gab der rumänische IKT-Minister, Valerian Vreme, im persönlichen Gespräch mit UBIT-Fachverbandsobmann Alfred Harl Einblick in erfolgreiche IKT-Maßnahmen in Rumänien. "Rumänien hat es geschafft, durch steuerliche Anreize und Förderungen zahlreiche IKT-Leitbetriebe wie Oracle, HP, Ericsson oder Huawei ins Land zu holen und damit die Zukunft des Wirtschaftsstandortes zu sichern", so der Obmann des Fachverbands Unternehmensberatung und IT der WKÖ (UBIT). "Durch die konsequente IKT-Strategie und einen eigenen IKT-Minister konnte dieses Ziel erreicht werden und genau hier müssen wir auch in Österreich ansetzen", so Alfred Harl weiter.

Österreichischer IT-Nachwuchs notwendig
Zentraler Erfolgsfaktor im rumänischen IKT-Bereich ist die Sicherstellung geeigneter Fachkräfte durch konsequente Investitionen im Schulbildungssystem sowie in der Aus- und Weiterbildung der Jugend. "Das Thema der Ausbildung und Qualifizierung von Fachkräften ist auch eines der strategischen Zukunftsthemen für den Standort Österreich und seine Wettbewerbsfähigkeit. Viele IT-Experten werden bis 2020 pensioniert und es folgen zu wenig junge Berufseinsteiger nach. Dieser Entwicklung steuert der Fachverband UBIT durch Aufzeigen der Zukunftschancen für Jugendliche und vor allem für Frauen am IT-Markt Österreich entschieden entgegen", erklärt Fachverbandsobmann Harl das Ziel eines bildungs- und beschäftigungspolitischen Wandels im Interesse der gesamten Wirtschaft, das auch durch die Informationskampagne "IT-Offensive 2020" des Fachverbandes UBIT unterstützt wird.

IKT-Ministerium für Österreich
Am Beispiel Rumänien, das unter anderem keine steuerlichen Abgaben für IT-Beschäftigte verlangt, zeigt sich die Wichtigkeit für einen eigenen IT-Regierungsverantwortlichen auf Bundesregierungsebene, der die erforderlichen Maßnahmen koordiniert und vorantreibt. "Wenn wir auch weiterhin zu den Top-Wirtschafts- und Industriestandorten zählen wollen, brauchen wir einen IKT-Minister, der sich für die Interessen unserer IKT-Leitbetriebe einsetzt und optimale Standortbedingungen bei Beschäftigung, Steuerpolitik und Infrastruktur ermöglicht", so Harl abschließend. (JR)

Mit knapp 54.000 Mitgliedern gehört der Fachverband Unternehmensberatung und IT (UBIT) zu den größten und dynamischsten Fachverbänden der Wirtschaftskammer Österreich. Er nimmt die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Bereichen Unternehmensberatung, Informationstechnologie und Buchhaltung wahr. Ziel ist es, berufsrelevante Rahmenbedingungen zu optimieren und dem Markt die Leistungen der Berufsgruppen zu kommunizieren. Seit 2009 engagiert sich der Fachverband im Rahmen der Informationskampagne 'IT-Offensive 2020' für mehr Fachkräfte
in der IT-Branche. Mehr unter www.ubit.at und www.it-offensive2020.at.

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